Unbemerkt: Die nächste Pleite von Merkel-CDU und SPD-Nahles droht in Hessen

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Unbemerkt: Die nächste Pleite von Merkel-CDU und SPD-Nahles droht in Hessen

Die Asylkrise und die Bayern-Wahl haben in Deutschland fast alles überdeckt. Nun lenkt sich die Aufmerksamkeit sehr langsam, aber bestimmt nach Hessen. Auch dort wird bald gewählt. Im Oktober. Es gibt nach den schlechten Umfrageergebnissen für die CDU und die SPD nur noch zwei Optionen: Eine (Verlierer-)GroKo oder ein Jamaika-Bündnis von CDU, Bündnisgrünen und FDP. Die SPD würde dann in die vielgerühmte Röhre gucken.

Die Konkurrenten: Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel

Es treten an: Volker Bouffier, amtierender Ministerpräsident in einer schwarz-grünen Regierung sowie der SPD-Dauerkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel. Der Mann tritt zum dritten Male zur Landtagswahl als Spitzenkandidat an. Zweimal hat er verloren. Das schert in der SPD offenbar niemand. Heiko Maas hatte auch dauernd verloren. Im Saarland. Einer vormaligen Lafontaine-Bastion. Und heute ist er Außenminister.

Die Zahlen sind indes erschütternd. Derzeit würden 31 % die CDU wählen. Die SPD verliert gegenüber der letzten Landtagswahl derzeit mindestens 8 Prozentpunkte. Die frühere Volkspartei verliert sich bei 22 %. Die AfD kommt in diesem Bundesland auf 15 %, die Grünen auf 14 %. Das Duo FdP /Linke erhält demnach lediglich 7 %.

Der dramatische Absturz in Hessen ist wahrscheinlich in Teilen aber auch hausgemacht. Die SPD hat ihrem Spitzenkandidaten einfach kein Profil verliehen. Jetzt schrieb die FAZ beim Dreifach-Kandidaten(!) sogar den Namen falsch: Schäfer-Gümpel statt Gümbel. Noch immer kennt „niemand“ ihn. Noch immer weiß „niemand“, was die SPD im Land überhaupt möchte. Und wer dabei helfen könnte. Das sieht nach einem weiteren Verfall aus.



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