UNFASSBAR: Die Gelddruckmaschine der EZB läuft wieder an – und enteignet Sie

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Die Europäische Zentralbank EZB wird von Mario Draghi geführt. Einem früheren Banker der US-Großbank Goldman Sachs. Ihm wurde vorgeworfen, zugunsten der Geschäfte der Finanzindustrie die Euro-Zone mit einer wahren Geldflut aufzuweichen. Nun haben diese Kritiker erneut einen Grund, sich zu grämen: Die EZB springt, wie es der „Focus“ formuliert, erneut den Banken zur Seite. Die sind hochverschuldet und benötigen Geld.

Mehrjährige Kredite für Banken

Dabei zeigt sich zunächst lediglich das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank EZB, Benoit Coeuré, gesprächig. Er wies daraufhin, die EZB würde möglicherweise den Banken mehrjährige Kredite einräumen. Dabei wolle die EZB sicher sein, dass die Kredite einem geldpolitischen Zweck dienen würden. Das heißt formal, dass die Gelder (jeder Kredit erhöht formal und nach Definition die Geldmenge) die Inflationsrate nicht zu sehr erhöhen. Ein Pflichtsatz, so die Kritiker.

Tatsächlich will die EZB mit dem Geld sogenannte „angeschlagene Banken“ unterstützen, so vermuten Beobachter. Dies dürfte die EZB gar nicht, und deshalb stellt sie wahlweise auch darauf ab, dass eine solche Geldspritze gut für die Konjunktur sei.
Hintergrund ist der Umstand, dass die EU-Kommission selbst die eigene Prognose für das Wirtschaftswachstum innerhalb der Euro-Zone gesenkt hat: von 1,9 % auf 1,3 % für das Jahr 2019. Das ist noch nicht einmal die negativste Schätzung, andere Volkswirte halten es sogar für möglich, dass die Euro-Zone in eine Rezession gleiten könne – das heißt, das Wachstum würde auf weniger als 0 % fallen. Es käme zur Schrumpfung.

Interessant aber, dass die EZB nun wieder – nebenher – die Banken retten wird. Auch, wenn sie es nicht darf. Sie vergibt dabei möglicherweise wie vor Jahren „Targeted Longer-Term Refinancing operations“. Den Begriff muss sich niemand merken. Die Wirkung schon. Selbst Mario Draghi sprach schon von einer „Dicken Berta“. Eine große Kanone also, die recht grob wirkt.

Schon am 7. März kann es so weit sein. Profiteure: Vor allem italienische Banken. Mario Draghi ist Italiener.

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