Unglaublich: Abtreibung bis kurz vor Geburt in den USA möglich….

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Die USA haben einen neuen „Abtreibungsrekord“ aufgestellt. Der Senat beschloss am Dienstagabend nach einem Bericht des „Focus“, dass ungeborene Babys sogar bis kurz vor Beginn der Geburt abgetrieben werden könnten. Durchgesetzt haben diesen Entwurf die Abgeordneten der Demokratischen Partei, die inzwischen eine Mehrheit in den beiden Kammern in den USA haben, sowohl im Kongress wie auch im Senat. Die Partei der Republikaner hatte sich dem Ansinnen bislang versperrt.

Abtreibungen straffrei

Das Gesetz sieht die Abtreibung als straffrei, wenn eine Geburt die Gesundheit der werdenden Mutter gefährden würde oder wenn festgestellt würde, dass der Embryo nicht lebensfähig sei. Die Kritik an diesen Punkten entzündet sich an dem Umstand, dass die Liste der möglichen „Gefährdungen“ aus dem Gesetz nicht hervorgeht. Deshalb sei eine gewisse Beliebigkeit wahrscheinlich, so Beobachter.
Zudem ist die Liste der möglichen Durchführenden relativ lang: Ärzte, medizinische Assistenten, Krankenschwestern und Hebammen etwa dürfen durch die Verabreichung von Medikamenten eine Abtreibung durchführen.

Das Gesetz verpflichtet Versicherungen zudem dazu, Verhütungsmittel für die Versicherten zu bezahlen. Auch dieser Punkt ist von konservativen Politikern lange Zeit abgelehnt worden – und konnte jetzt nicht verhindert werden.
Die Abtreibungspraxis in den USA ist noch umstrittener als in Deutschland. Zwischen Erzkonservativen und Liberalen herrscht ein tiefer Glaubenskampf. Die Zahl der Abtreibungen ist nach Meinung von Republikanern schon jetzt zu hoch. Die neuen Vorschriften würden diese Zahl noch einmal weiter nach oben treiben, erwarten die Republikaner.

Auch die Kirche „reagiert entsetzt“, wie es in einem Bericht des „Focus“ heißt. Katholische Bischöfe im Staat New York etwa äußerten sich dahingehend, dass die Rechte „derjenigen, die am verwundbarsten seien“, am stärksten verletzt würden. Deshalb droht der „Bischof von Albany, Edward B. Scharfenberger“, dem katholischen Gouverneur New Yorks sogar die Exkommunikation in Aussicht.

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3 Kommentare

    • Kann man so nicht sagen, Falkenauge. Bei der amerikanischen Version gilt immerhin:

      “Das Gesetz sieht die Abtreibung als straffrei, wenn eine Geburt die Gesundheit der werdenden Mutter gefährden würde oder wenn festgestellt würde, dass der Embryo nicht lebensfähig sei.”

      Die Jusos sind da schon zwei Schritte weiter: Sie fordern die Abtreibung, ohne dass eines der oben angeführten Kriterien zutreffen muss. Es reicht da schon, wenn sich eine Emanze dazu entschließt, dass der Zeitpunkt für “Eltern1” (Das Wort Mutter ist längst Schnee von gestern. Wird mutmaßlich nur noch von “Nazis” verwendet) noch nicht gekommen sei. Die Bananenrepublik Duldland ist in der Tat “Exportweltmeister” in Sachen abstruser lebensfeindlicher Ideen. Hier wedelt sprichwörtlich der Schwanz mit dem Hund. Oder anders gesagt: “Ich bin schon da!”, sagte der Igel zum Hasen. :evil:

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