UNGLAUBLICH: Finanzinvestor übernimmt Springer….

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Der Finanzinvestor „KKR“ hat inzwischen ein Angebot vorgelegt, wonach das Unternehmen den Axel Springer Verlag „teilübernehmen“ wolle. Dafür möchte KKR zumindest 20 % der Aktien erwerben, um den Medienkonzern dann „radikal“ zu sanieren. Dies dürfte die Medienfreiheit in Deutschland weiter reduzieren.

Ergebnisse von „Welt“

Die Situation ist dann von den jeweiligen Ergebnissen abhängig. Der frühere „Welt“-Chefredakteur Mathias Döpfner weiß, was vielleicht einige Redakteure noch nicht wissen: Bleiben die Gewinne aus, werden Arbeitsplätze abgeschafft. Die „Welt“ ist in den Augen der Übernehmer offenbar aufgrund der stetigen Defizite ein solches Abwicklungsprojekt. Noch ist dies nicht sehr deutlich geworden.

Im Übernahmeangebot heißt es, die Vereinbarung sehe vor, dass der „Geschäftsbereich der `Welt*-Gruppe zunächst fortgeführt würde. Das große Aber ist in einigen Interpretationen übersehen worden: Voraussetzung dafür sei, dass die „jährliche Ergebnissituation“ angemessen gesteuert werden könne. Mit anderen Worten: Bleiben die Gewinne aus, geht es mit der „Welt“ schnell. Sie dürfte dann abgewickelt werden – es blieben dann bei Springer Bild und Co. Kritischer und damit besser lesbar für kritische Geister ist die „Welt“ allemal. Wahrscheinlich dürfte dies bald Geschichte sein. KKR hingegen dürfte schon in wenigen Jahren wieder aussteigen, wenn die wertvollsten Produkte ausgegliedert sind und am besten schon einen Käufer gefunden haben. Wie dies funktioniert, hat „ProSiebenSat.1“ am eigenen Portemonnaie feststellen müssen. Dort wurden die Anteile mit hohen Gewinnen verkauft.

Unabhängige Berichte bleiben wichtig – wie hier…

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