Unglaublich: Lobby-Fleischministerin Klöckner? Freiwillige Kennzeichnungspflicht….

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Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner darf weiter wursteln. Kurzzeitig war sie als neue Generalsekretärin der CDU gehandelt worden. Nun ist sie wieder die Landwirtschaftsministerin, die einige Kritiker beileibe nicht haben wollen. Julia Klöckner, heißt es gelegentlich, vertrete die Interessen der Fleischindustrie. Nun hat sie der neuen „Kennzeichnungspflicht“ von Fleisch, eine „Haltungskennzeichnung“, abgelehnt. „Greenpeace“ würde nach einer Meldung von „Querdenkende“ scharf widersprechen. Die Umweltaktivisten sind der Auffassung, dass dort, wo Tierleid produziert werde, dies auch kenntlich gemacht werden müsse. Lidl wird zugeschrieben, schon nach dieser Devise zu verfahren. Edeka etwa würde dies noch nicht machen.

Tierschutz wichtig…

Wer Fleisch isst, ohne dabei Tieren schaden zu wollen, benötige, so die Intention, Orientierung. Die Haltung von Lebensmittelfirmen, von Landwirten und auch von „verantwortlichen Politikern“ sei dementsprechend fatal. Julia Klöckner möchte nun eine „freiwillige Kennzeichnung“ statt der pflichtgemäßen, in denen die Haltung beschrieben würde, die Art der Fütterung, die Art der Schlachtung etc.

Die vorhergehenden Landwirtschaftsminister wie Christian Schmidt, Hans-Peter Friedrich oder Ilse Aigner hatten sich dementsprechend verhalten. So unterstellt der Autor des Beitrags auch dieser Landwirtschaftsministerin schlicht Gedankenlosigkeit. Ihr sei es wohl gleich, ob Pestizide in der Landwirtschaft eingesetzt würden. Sie sei schließlich auch Absolventin des „Young Leader Programs“ vom „American Council Project on Germany“. Dieses Projekt wiederum gilt ganz offiziell als Partnerprojekt der „Atlantik-Brücke“, die wiederum als Informationsgesellschaft dient – und von vielen Kritikern als Lobbygruppe bezeichnet wird.

Unter dem Strich steht: Auch Julia Klöckner setzt die Tradition derjenigen fort, die von der Landwirtschaft sozusagen keine Zugeständnisse fordern. Stattdessen wird eine Freiwilligkeit propagiert, die seit vielen Jahren nicht funktioniert. Die Berichterstattung darüber ist erstaunlich ruhig. Insofern hat Klöckner wie auch die Landwirtschaft leichtes Spiel. Wir werden auch diese Seite der Landwirtschaft und der Lobby-Gruppenbildung an dieser Stelle weiterhin verfolgen.

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