UNGLAUBLICH: Schleuser-Arbeit in großem Stil? Hat Malta 88.000 Schengen-Visa verkauft?

Auf Facebook werden die Migrantenrouten beworben

UNGLAUBLICH: Schleuser-Arbeit in großem Stil? Hat Malta 88.000 Schengen-Visa verkauft?

Im EU-Parlament ist vor kurzer Zeit eine regelrechte Bombe hochgegangen, von der in Deutschland bislang wenig gesprochen wurde. Die „Europäische Christliche Bewegung“ (ECPM) hat durch ihren Vorsitzenden Branislav Skripek vorgetragen, dass Malta von 2013 bis 2014 88.000 sogenannter Schengen-Visa und darüberhinaus auch noch Gesundheits-Visa nach Libyen verkauft habe. Darüber berichtet nun der „Wochenblick“ in Österreich.

Ist der Fall schon seit zwei Jahren bekannt?

Dabei sei der Fall bereits seit zwei Jahren bekannt. Der Vorsitzende der „Alleanza Bidla“, Ivan G. Mintoff, soll dies kundgetan haben. Der Politiker, der als konservativ gilt, soll laut Skripek selbst mit Flüchtlingen zu tun gehabt haben, die ihm den Handel mit den Visa darlegten. Wer mehr zahlte, konnte auch das Visum ohne weitergehende Kontrollen beziehen, heißt es.

Skripek wies darauf hin, dass die Journalistin Daphne Caruana Galizia vielleicht aus eben diesem Grund ermordet worden sein könne. Die habe 2016 in verschiedenen Artikeln aufgezeigt, dass die Visa in Algerien durch das dortige Konsulat Maltas vergeben würden. Und zwar an Menschen, die an sich keine Aussicht auf die Erteilung eines solches Visums hätte.

Die EU-Kommission soll nun auf Betreiben von Skripek aktiv werden, um, wie es heißt, die „Sicherheit in Europa“ sicherzustellen.

Allerdings ist der Widerhall in den Leitmedien im Westen sowie in kleineren Medien bislang noch relativ gering. Zudem ist die Datenlage nicht so überschaubar, dass die Angaben über 88.000 Schengen-Visa an dieser Stelle bislang überprüft werden können. Insofern wird es interessant sein zu sehen, wie die EU-Kommission mit diesen Anwürfen in den kommenden Monaten umgehen wird.

So weit möglich, wird an dieser Stelle über das Gerichtsverfahren in Malta sowie die Antworten und Reaktionen der EU-Kommission berichtet. Wenn sich die Vorwürfe als nachweisbar herausstellen, dürfte dies einer der größten Skandale im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise der vergangenen Jahre sein.

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