Unruhen und Gewalt in der Ukraine eskalieren

MOSKAU, 22. Januar (RIA Novosti).

Die heftigen Unruhen in Kiew erinnern zunehmend an einen Bürgerkrieg, schreibt die Zeitung „Nowyje Iswestija“ am Mittwoch.

In der ukrainischen Hauptstadt eskaliert die Gewalt. In der Obersten Rada (Parlamentsunterhaus) soll demnächst die Ausrufung des  Notstands erörtert werden.

Am Mittwoch drohen Kiew erneut Zusammenstöße zwischen den EU-Anhängern und der Polizei. Am 22. Januar feiert die Ukraine ihren Tag der Einheit. Für die ukrainischen Nationalisten ist dies ein besonderer Tag. Der Chef der oppositionellen Partei „Batjkiwschtschina“, Arseni Jazenjuk, rief seine Anhänger dazu auf, sich auf dem Unabhängigkeitsplatz („Maidan“) zu versammeln.

Auch die Regierungspartei (Partei der Regionen) trommelt ihre Anhänger zusammen. In der Nacht zum Dienstag sollen der Opposition zufolge Jugendliche, die von den Behörden in die ukrainische Hauptstadt gebracht worden sein sollen, um Chaos zu stiften, Schaufenster in Kiew eingeschlagen und Autos angezündet haben. Den prowestlichen Demonstranten zufolge habe die Polizei dem Treiben der Schlägertrupps tatenlos zugesehen.

Laut dem Vorsitzenden der Kiewer Stadtverwaltung, Anatoli Golubtschenko, beläuft sich der Schaden durch die Proteste nach zwei Monaten mittlerweile auf zwei Millionen Dollar.

In der Nacht zum Dienstag errichteten die Protestierenden ein Katapult, um Steine auf die Polizei zu schleudern. Kurze Zeit später wurde das Gerät von den Sicherheitskräften zerstört.

Weil die ukrainischen Polizisten wegen den andauernden Unruhen in Kiew kurz vor der Erschöpfung stehen, schickte Innenminister Vitali Sachartschenko frische Einheiten nach Kiew.

http://de.ria.ru/zeitungen/20140122/267685976.html

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