Unternehmer spritzt sich im Eigenversuch Corona-Impfstoff…

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Der Unternehmer Winfried Stöcker, der das Labordiagnostikunternehmen “Euroimmun” gegründet hatte, hat sich einen selbst entwickelten Impfstoff gespritzt. Darüber berichtete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. Dabei habe er den Selbstversuch gleich dreimal unternommen, am 26. März, 2. April sowie 14. April. Das Antigen S1 des Sars-CoV-2 sei gentechnisch im Labor entwickelt worden, so der Bericht. Er habe eine Komponente des Virus verwendet, die selbst ungefährlich sei. “Die Immunisierung war also ungefährlich, es bestand keine Infektionsgefahr mit dem Coronavirus, weder für mich noch für meine Familie und meine Kollegen”, berichtete Stöcker weiter.

Kein Durchbruch

Ein Durchbruch sei damit nicht gelungen, wird betont. Denn Stöcker muss diesen Selbstversuch als Test begreifen. Der Impfstoff sei ein “Totimpfstoff”, wie er auch gegen das Tetanus sowie Hepatitis-B eingesetzt werden würde. Anfangs gab es noch keine Anzeichen dafür, dass der Stoff wirken würde. Inzwischen sind offensichtlich Antikörper gebildet worden. “Es geht mir erwartungsgemäß gut, ich spüre keine Anzeichen jedweder Erkrankung”, ließ Stöcker wissen. Nebenwirkungen hätten sich bis dato nicht ergeben. Das ist die eine Seite des Tests. Die andere ist wahrscheinlich, so Kritiker, auch das Marketing: Aus Sicht des Unternehmers ließen sich kurzfristig drei Viertel der Bevölkerung mit dem Antigen immunisieren. Er geht davon aus, dies sei möglicherweise sogar innerhalb eines halben Jahres möglich.

Der Impfstoff wird dennoch nicht so rasch frei verfügbar sein. “Die Experten sagen, dass man noch 1,2 Jahre prüfen muss”, ärgerte sich der Unternehmer. Da er davon ausginge, hunderttausende Menschen würden in der Zeit sterben, sei dies fatal. Es verstärkt aber, so der Eindruck dieser Redaktion, Impfkritiker. Schlicht und einfach Menschen einer Impfung auszusetzen, die in diesem Falle noch nicht einmal die ohnehin recht oft kritisierten Tests durchlaufen hätte – die Nebenwirkungen wären unkontrollierbar. Außerdem: Würde Bill Gates daran verdienen? Hier wohl ausnahmsweise nicht.

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