Untold Truths about War on Iran — Press TV’s Documentary

Die geplante Iraninvasion 2007 und die Wahrheit über die Frau, welche sie verhinderte

Vor fünf Jahren verhinderte eine Amerikanerin einen kriminellen Angriff der US-Regierung auf den Iran und eine Reihe weiterer “false flag”-Terrorattacken auf amerikanische Truppen und Schiffe in der Region. Amerikanische Neokonservative und die israelische Lobby kamen damals darin überein, dass dies ihre letzte Chance unter Bush war, einen Krieg von mit dem Iran vom Zaun zu brechen, der Amerika unter Umständen das Genick brechen und den Iran zerstören würde.

Gwenyth Todd im Irak

Eine Frau, die nur wenigen bekannt ist, spielte eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung des Desasters. Es ist Gwyneth Todd, ehemaliges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates und ehemalige Beraterin von Präsident Clinton für den Nahen und Mittleren Osten. Die Verhinderung der Bush-Invasion beendete ihre Karriere und kostets sie um ein Haar ihr Leben.

Von 9/11 über den Irak zum IranIsrael bestimmt, was zu geschehen hat

In einem Artikel vom 31.3.2007 untersucht Ralph Kutza die Verknüpfung der Anschläge vom 11. September 2001 mit Israel und streift dabei auch den Einfluß Israels auf die gegenwärtige Weltpolitik. Seine Betrachtungen beinhalten oder führen zu folgenden Zitaten:

  • 9/11 – “Das ist sehr gut… Nun, das ist nicht gut. Aber das erzeugt unmittelbare Sympathie (für Israel).” Das ist (gemäß aljazeera) die Antwort des ehemaligen Premierministers Israels Benjamin Netanyahu auf die Frage, wie sich die Anschläge vom 11. September 2001 auf die Beziehungen zwischen Israel und den USA auswirken werden. “Nun führen wir und die Amerikaner denselben Kampf”, ergänzt Israels Premierminister Ariel Sharon (gemäß aljazeera).
  • Irak – “Der Krieg im Irak wurde erdacht durch 25 neokonservative Intellektuelle, die meisten von ihnen jüdisch, die Präsident Bush drängen, den Lauf der Geschichte zu ändern”, schreibt Ari Shavit in der israelischen Tageszeitung Haaretz. Das deckt sich mit dem Strategiepapier “A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm”, das 1996 unter Federführung von Richard Perle, Direktor der ‘Jerusalem Post‘ und einflußreiches Mitglied des ‘American Enterprise Institute‘, von der “Study Group on a New Israeli Strategy Toward 2000” verfaßt wurde und zwecks Sicherung des ‘Reichs’ mit friedenspolitischen Vorstellungen bricht.
  • Iran – “Sobald man den Irak behandelt haben werde – [werde er] dahingehend Druck machen, daß der Iran an die Spitze der To-do-Liste rücke.” Das wiederum sagt Israels Premierminister Ariel Sharon (gemäß der US-Zeitschrift NewsMax vom 8.11.2002 – ca. drei Jahre bevor Ahmadinedschad Präsident wird). Der Krieg der USA ‘gegen den Terror’ dürfe nicht beim Irak halt machen. Der Iran sei das “Zentrum des Terrors in der Welt”.

Bushs letzte Gelegenheit, einen dritten Krieg neben den Kriegen in Afghanistan und im Irak vom Zaun zu brechen

Im Jahre 2007 marschierte eine Armada von amerikanischen Kriegsschiffen in den Persischen Golf. Der Plan war, Marines auf persischen Boden anzulanden. Die Drahtzieher waren die üblichen Verdächtigen: Vizepräsident Dick Cheney und führende Kriegstreiber aus dem Weißen Haus, darunter Karl Rove, Paul Wolfowitz, Richard Clarke und das notorische Großmaul McCain vom US-Senat:

“Wann denn endlich das US-Militär ‘per Luftpost eine Botschaft’ an Teheran schicken würde, wurde der republikanische Präsidentschaftskandidat Senator John McCain bei einem Vorwahlauftritt am Donnerstag [19.4.2007] gefragt. Lachend fragte McCain daraufhin seine Zuhörer, ob sie das Lied der Beach Boys ‘Ba, Ba, Ba, Barbara Ann’ kennen würden, um dann zur Melodie des Liedes: ‘Bomb, Bomb, Bomb, Bomb (bombardiert) Iran’ zu singen. Der mit republikanischen Getreuen gefüllte Saal brach in Jubel aus.” Das ist am 21.4.2007 in einem Artikel von Rainer Rupp in der Tageszeitung ‘junge Welt‘ zu lesen.

Die Berliner Zeitung fasst am 5.4.2007 in einem Artikel mit dem Titel “Ahmadinedschad ist nicht die größte Gefahr” zusammen, was US-Vize-Präsident Dick Cheney am 12.3.2007 bei seiner Rede im Rahmen des AIPAC-Kongresses von sich gegeben hatte. Sie ist auf der Website des Weißen Hauses wiedergegeben. Dort heißt es wörtlich: “Die einzige Option für unsere Sicherheit und unser Überleben ist, in die Offensive zu gehen und der Bedrohung direkt, beharrlich und systematisch zu begegnen, bis der Feind zerstört ist.”

AIPAC ist die Abkürzung für American Israel Public Affairs Committee. Es handelt sich dabei um eine Organisation, die sich als ‘America’s Pro-Israel-Lobby’ bezeichnet und der u.a. folgende Personen angehören: George W. Bush, Dick Cheney, Nancy Pelosi, Bill Clinton, Hillary Clinton, Condoleezza Rice, John Kerry, John McCain, Ehud Olmert, Jitzchak Rabin, Schimon Peres, Benjamin Netanjahu, Ehud Barak, Ariel Scharon.


SteinbergRecherche ergänzt am 27.3.2007: “AIPAC ist ideologisch eine Anti-Palästina- und Anti-Iran-Lobby, materiell schlicht Rüstungs-Lobby. Eine Pro-Israel-Lobby oder gar eine zur Vertretung der Interessen der Jüdinnen und Juden ist AIPAC nicht. Auch die öffentlich subventionierte Bertelsmann-Stiftung mit ihrer Kampagne “Du bist Deutschland” und ihrer staatlichen Strategiefabrik “Centrum für angewandte Politikforschung” in privater Hand ist alles andere als eine Pro-Deutschland-Lobby […] Sie zielt auf Rüstung und Krieg, wie das AIPAC.”

Der Plan zum Angriff

Das militärische Kommendo über diese Invasion, welche ohne Konsultation des Kongresses oder der UN durchgeführt werden musste, wurde an Vizeadmiral Kevin J. Cosgriff und Admiral Will J. Fallon übergeben, beide karrieregeile Opportunisten mit extremen politischen Ansichten und bereit, für die kriminellen Figuren in der US-Regierung alles notwendige zu tun.

Als “Tarnunggeschichte” wollte man eine Fregatte in den Schatt el Arab senden, eine zwischen dem Irak und Iran umstrittene Wasserstrasse, in der Hoffnung, eine “iranische Reaktion” zu provozieren. Der tatsächle Plan war, die “iranische Reaktion” selbst zu inszenieren, so wie man es beim Vorfall im Golf von Tonkin im Jahre 1964 gemacht hatte, als die USA einen Angriff der Nordvietnamesen erfanden und so in einen 10-jährigen lukrativen Krieg für die Rüstungsindustrie einleiteten.

Im Falle des Iran wollte man einen getürkten Funkverkehr benutzen, bei dem ein iranischer Angriff simuliert wurde. Die offizielle Version des Vorfalls stand letzten Sonntag in der Washington Post (Why was a Navy advisor stripped of her career?”).

Der Artikel verschweigt einen wichtigeren, zweiten Teil des Plans. Am 13. Dezember 2007 informierte Admiral Cosgriff die damalige Chefberaterin Gwyneth Todd, dass der Iran plane, Bahrain anzugreifen und dass der Iran die totale Kontrolle über die Schiiten der Region habe.

Und so beschreibt die Washington Post die Reaktion von Todd:

Der Bericht, von dem sie glaubte, er stamme von der örtlichen CIA-Station, sagte aus, dass die Attacken von Isa Qassim angeführt würden, dem religiösen Führer der bahreinischen Schiiten.

Todd roch den Braten. Obwohl die bahreinischen Schiiten gegen die von den USA unterstützte sunnitische Monarchie eingestellt sind, so sind sie doch Araber, die ewigen Feinde der persischen Iraner. Und zufälligerweise hatte Qassim höchstpersönlich genau einen Tag zuvor Todd gewarnt, dass anti-monarchische Demonstranten Plätze attackieren könnten, die von US-Personal frequentiert werden.

…Todd vermutete, dass die Geschichte von den Falken in der Bush-Administration zusammengebraut worden war.

Todd befragte Geheimdienstquellen, welche behaupteten, der Report wäre gefälscht. Private Quelle erzählten eine andere Geschichte. Sie deuteten an, dass die bahrainische Geheimpolizei mit Unterstützung von Spezialeinheiten des Joint Special Operations Command unter Cheney planten, einen Angriff auf US-Basen durchzuführen. Die geplanten Attacken sollten Angriffe auf US-Marinepersonal und Bombenanschläge umfassen und anschließend Isa Qassim in die Schuhe geschoben werden. Die falschen Berichte von denMarineangriffen würden Washington überfluten und Marines würden an den Küsten Irans anlanden.

Nichts von alledem kam zustande

In der Nacht, als Admiral Cosgriff die Beraterin Todd zum Treffen mit einem CIA-Informanten in Dirza sendete, wurde sie von allen Kontakten abgeschnitten und alleine gelassen, gejagt von Todesschwadronen der bahrainischen Geheimpolizei. Man wollte sie umbringen, sie zum Schweigen bringen, wie so viele schon zum Schweigen gebracht wurden.

In der Zwischenzeit jedoch informierte Todd hochrangige Unterstützer in der Marine und in der US-Regierung über die geplanten Terroranschläge und die illegale Invasion; mit Hilfe ihres zukünftigen Mannes, eines australischen Marineoffiziers, konnte sie unverletzt entkommen.

Der “Cosgriff/Fallon-Kriegsbetrug” war gescheitert.

Quellen:

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-iran-0000.html

http://www.veteranstoday.com/2012/08/28/the-truth-about-the-2007-invasion-of-iran-and-the-woman-who-stopped-it/

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