US-Angriff auf Jemen: Der Angriff wird mieser und mieser

US-Angriff auf Jemen: Der Angriff wird mieser und mieser

Die USA mischen sich gerne im Nahen, Mittleren und Fernen Osten ein, um nach eigenem – offiziellem Verständnis – humanitäre Hilfen durchzusetzen. Dabei möchte die Trump-Regierung jetzt im Jemen den bisherigen Einsatz „ausweiten“, wie es heißt. In den USA zitieren die Medien wie gewünscht die Regierung, die einen „Appell der Vereinigten Arabischen Emirate zur direkten Unterstützung durch die USA“ zugunsten der Armee der Araber verbreiten lässt.

Hintergrund der „Freundschaft“ ist nach Meinung von Kritikern der alte Deal zwischen Saudi-Arabien und den USA, wonach Öl in Dollar gehandelt wird und die USA letztlich Zugriff auf die wichtigsten Ressourcen der Welt behalten. Das Bündnis der Saudis und der USA wird nun eine erneute Belebung erfahren, da die Saudis gegen „Huthi-Rebellen“ weiter kämpfen.

Bundesregierung willigt ein

Auch die Merkel-Regierung möchte sich nicht lumpen lassen. Sie bewilligt stets das saudische Recht, gegen die Huthis zu kämpfen bzw. sich gegen diese zu „verteidigen“.

Die USA hat sich nun im Gegenzug zur angeforderten Hilfe zudem zusichern lassen, sie erhielte den alleinigen Zugriff auf den aktuell umstrittenen Hafen von Hudaida, der als Militärhafen eine wichtige strategische Position im Kampf um die regionale Vorherrschaft einnimmt. Jedenfalls wollten weder die Jemeniten noch die Saudis den ersten Zug ohne die USA vornehmen.

Die Folgen dürften indes dramatisch werden. RT.Deutsch zitiert den Leiter des „Internationalen Komitees der Rotkreuz-Delegation im Jemen mit den Worten: „Der Sturm auf Hudaida wird eine bereits katastrophale Sicherheitslage im Jemen wahrscheinlich weiter verschärfen“.

Sollte dies passieren, wird es dramatisch: Hudaida ist ein Dreh- und Angelpunkt dabei, den Krieg auch in das Landesinnere zu tragen. Im Jemen herrschen ohnehin fürchterliche Zustände – die USA scheinen rücksichtslos den nächsten Angriffszug zu vollziehen.

Noch allerdings gibt es auch Widerstände, etwa von demokratischen Politikern rund um den früheren Konkurrenten von Hillary Clinton im Kampf um die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Doch aus geostrategischer Sicht heißt die Option wahrscheinlich: Der Angriff läuft.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen