US-Sonderbeauftragter: Krieg gegen Iran möglich

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Die USA schließen nicht aus, dass es in den kommenden Monaten einen gewaltsamen Schlag gegen den Iran geben könne. Dies hat nach einem Bericht von „RT Deutsch“ und anderen übereinstimmenden Beobachtungen der US-Sonderbeauftrage Brian Hook am 29. November 2018 in Washington Reportern gegenüber angekündigt.

Diplomatie ja, Rest nicht ausgeschlossen

Die USA, so seine Auffassung, würde es zwar vorziehen, diplomatisch mit dem Iran zu sprechen. Dennoch gäbe es eine militärische Option und die läge auch noch immer „auf dem Tisch“. Er gab an, dass sein Land sich gegenüber dem Iran „deutlich geäußert“ habe. Sein Land würde nicht „zögern“, tatsächlich militärische Gewalt gegenüber dem Iran anzuwenden, sofern die Interessen der USA bedroht wären. Er gehe davon aus, der Iran würde dies gut verstehen bzw. sogar sehr gut verstehen.

Donald Trump war als neuer US-Präsident Auslöser dafür, dass die USA gegenüber dem Iran deutlich härter geworden sind. Er kündigte als eine der spektakulären Maßnahmen das Atomabkommen mit dem Iran und hat die Sanktionen gegen das Land erneuert. Zudem würde der Iran Raketen „verbreiten“. Dafür präsentierte Hook vermeintliche Beweise, die sich auf Lieferungen „schwerer Waffen an die Huthi-Rebellen“ Jemens beziehen. Diese Gruppierung kämpft in einem Bürgerkrieg gegen die „saudisch geführte Koalition“, die wiederum durch die USA gestützt werden.

Zudem seien auch Waffen aus Afghanistan, dem Bahrain sowie Saudi-Arabien dem Iran zuzuordnen. Dafür wurden die Logos iranischer Firmen als Beweis verwendet. Ob und inwieweit diese Logos jedoch als Beweis gelten können, ist ausgesprochen zweifelhaft. Logos können überall produziert werden, weitere Nachweise für die Beteiligung des Iran liegen offenbar nicht vor.

Interessant zudem die Ankündigung der USA, sich nicht aus dem Jemen zurückzuziehen. Dort würden die „nationalen Sicherheitsinteressen der USA“ sowie der Partner des Landes im Nahen Osten auf dem Spiel stehen. Ob die Trump-Regierung indes so weitermachen darf wie bislang, ist zweifelhaft. Der Senat möchte die militärische Unterstützung für Saudi-Arabien im Krieg im Jemen offenbar beenden oder einschränken.



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