USA und Frankreich verdrehen Tatsachen über Genfer Verhandlungen

MOSKAU, 12. November (RIA Novosti).

Mit ihren Erklärungen, laut denen die Einigung über ein Dokument zwischen dem Iran und der Sechsergruppe zum iranischen Atomproblem wegen der Haltung Russlands nicht zu Stande gekommen ist, verdrehen die USA und Frankreich reale Fakten, erläuterte ein Sprecher des russischen Außenministeriums in einem Gespräch mit RIA Novosti.

„Dies ist eine flagrante Tatsachenverdrehung“, sagte der Gesprächspartner von RIA Novosti. „Es handelt sich um eine Entstellung des realen Standes der Dinge bei den vergangenen Verhandlungen.“

Bei den Verhandlungen in Genf habe der russische Außenminister Sergej Lawrow klar erklärt, dass die russische Seite bereit sei, sowohl die erste Variante des Dokuments zu unterstützen, die mit den Amerikanern in der Sechsergruppe abgestimmt wurde, als auch den im letzten Moment vorgelegten neuen Entwurf, mit dem Vorbehalt, dass es zunächst die notwendige Qualität  bekommen muss, wie dies am 9. November bei dem Genfer Treffen mit dem iranischen Außenminister vereinbart wurde.

http://de.ria.ru/politics/20131112/267264578.html

Diplomat: Iran war bereit, US-Vorschlag zu Atomstreit zu akzeptieren

MOSKAU, 12. November (RIA Novosti).

Die jüngsten Atomgespräche in Genf sind nicht durch Verschulden des Iran ergebnislos ausgegangen, erfuhr RIA Novosti aus diplomatischen Kreisen in Moskau. Der Quelle zufolge entspricht die gegenteilige Behauptung von US-Außenminister John Kerry nicht der Realität.

Trotz wesentlicher Fortschritte waren die jüngsten Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm in der vorigen Woche in Genf ohne eine Einigung zu Ende gegangen. Die Gespräche sollen am 20. November fortgesetzt werden. Am Montag machte US-Außenamtschef John Kerry den Iran für den ausgebliebenen Durchbruch verantwortlich: Die iranischen Unterhändler hätten westliche Vorschläge abgelehnt.

„Eine solche Auslegung simplifiziert und verdreht sogar das, was sich in Genf abgespielt hat“, kommentierte ein informierter Sprecher im Moskauer Außenministerium. Die iranische Seite sei bereit gewesen, den US-Entwurf einer Vereinbarung zu akzeptieren. „Weil für die Entscheidung ein Konsens erforderlich gewesen war, konnte leider keine Einigung erzielt werden, und das nicht durch Verschulden der Iraner.“

http://de.ria.ru/politics/20131112/267262626.html

 

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