Verliert die NATO den Krieg in Libyen?

NATO setzt ihre Aktivitäten in Syrien aus
NATO-Gipfel - Afghanistan

7.10.2011

Trotz des Versuchs der westlichen Presse, das Märchen vom gewonnenen Krieg der Rebellen aufrecht zu erhalten, gibt es keinen Zweifel mehr. Der TNC, die NATO, Saudi-Arabien, Katar und die eingeflogenen “Rebellen” vom Hindukusch verlieren den Krieg in Libyen. Der Zustand der TNC-“Regierung” ist genauso erbärmlich, wie ihre militärische Lage.

Nachdem kürzlich 80 – 90% der Mitglieder des Übergangsrates aus dem Rat ausgestiegen sind, nach einem fehlgeschlagenen Attentat auf Abdelhakim Benhadj und nach einem fehlgeschlagenen Attentat auf Mahmud Jibril, ganz zu schweigen von der Ermordung des General Younis, bekämpfen sich die verschiendenen Fraktionen untereinander. Derweil erringen das libysche Militär, die Stammesmilizen und die libysche Bevölkerung signifikante Erfolge.

Bani Walid, welches die abschreckensten Angriffe inklusive Einsatz von Chemiewaffen über sich hat ergehen lassen müssen, ist mit Ausnahme kleiner Widerstandsnester frei von Rebellen.

Nach dem letzten fehlgeschlagenen Angriff auf Sirte ist die Stadt so gefestigt, dass man schon davon spricht,  Einwohner von Sirte bald an anderen Orten Libyens einzusetzen. Sirte wird regelmäßig bombardiert und zwar nicht nur von NATO-Bombern, sondern auch von Drohnen der französischen Luftwaffe  aus israelischer Herstellung.

Als Rache für die Ermordung des General Younis wurden in Bengasi gestern 140 Al-Kaida-Kämpfer getötet. Weiterhin stürmten libysche Truppen – ebenfalls in Bengasi – eine Munitionsdepot des katarischen Militärs und nahmen einen Offizier und 40 Mannschaften fest.

Nach dem Angriff des libyschen Militärs auf eine Abteilung der 82. US-Luftlandedivision in Ras Lanuf, die dort zu Sicherung der Pipelines und Raffinierien eingesetzt war, sind die Opferzahlen bekannt gegeben worden. Über 380 Soldaten wurden getötet und einige gefangengenommen.

In Sabha erlitt der TNC und höchstwahrscheinlich auch die CIA eine schwere Schlappe, als libysche Truppen eine russische Illushin-Transportmaschine mit 200 fremden Söldnern an Bord abschossen. Es gab keine Überlebenden.

Die Einwohner von Baydah haben sich erhoben und den TNC aufgefordert, zu verschwinden, man habe genug von den Grausamkeiten gesehen.

In Tobruk gehen die Kämpfe gegen den TNC weiter. In Tobruk und Adjdabiyah stehen die Kontrollposten und Kasernen des TNC unter Beschuss. Die Provinz Jufrah ist gänzlich befreit.

Der Krieg in Libyen wird nicht aufhören, bevor nicht alle Invasoren aus dem Land vertrieben sind. Im Krieg sind mittlerweile auch andere nordafrikanische Staaten involviert, deren Stämme den Angriff auf Libyen als Teil der Kolonisierung Nordafrikas auffassen. Vielen afrikanische Staatsführer und Stammesältesten wird allmählich klar, wie verwundbar sie sind angesichts eines Imperiums, das solange keine Ruhe gibt, bis man ihm mit Widerstand entgegentritt.

Libyen – Bomberpiloten verweigern Einsätze (denkbonus)

Es häufen sich Meldungen, denen zufolge französische wie auch kanadische Kampfpiloten sich in letzter Zeit vermehrt Befehlen widersetzen, die darauf abzielen, nicht militärische Ziele in Libyen zu bombardieren oder auf anderem Wege anzugreifen. Die ehmalige Presse hüllt sich angesichts dieser Neuentwicklung wie immer in eine Mauer des Schweigens.

Hinweise im Netz gibt es einige, doch alle Spuren führen letzten Endes zu zwei Quellen, zu Dr. Christof Lehmann auf No Spin News und Mathaba. Dort wird ein NATO- Offizier zitiert, der verständlicherweise gerne anonym bleiben möchte. Wie dieser berichtete, gibt es im Offiziersstab der NATO– Befehlshaber vermehrte Sorgen über Lufteinsätze gegen zivile Ziele. Während Städte wie Sirte und Bani Walid zuletzt Ziel wahlloser Zufallsbombardements wurden, fielen dort und in anderen angegriffenen Städten bisher mehr als 100 000 Zivilisten den Angriffen zum Opfer.

Wie der Offizier weiterhin ausführte, wächst die Sorge in den Befehlsrängen, dass die Kriegsverbrechen, zu denen die NATO ihre Piloten derzeit verpflichtet, in Zukunft schwerwiegende strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. In allen Ländern, die unter internationalem Recht stehen, könnte die Justiz sich unter Berufung auf die Nürnberger Prozesse zur Strafverfolgung aller an diesem Verbrechen beteiligten Personen entschließen. Also auch der ausführenden Piloten. Daher, so der Informant, entschlössen sich immer mehr Offiziere dazu, in aller Heimlichkeit ihre Piloten dazu zu ermutigen, Befehle zu verweigern, deren Auftrag es ist, zivile Ziele zu bombardieren. „Wir haben genug,“ so der Offizier, der ungenannt bleiben möchte, und weiter: „Es sind die immer gleichen Lügen, so, wie bereits im ersten Weltkrieg, als sie den Truppen versprachen, sie seien bis Weihnachten wieder zuhause. Sie wissen, was dann in Wahrheit passiert ist.“

Einige kanadische und französische Piloten sind der Aufforderung bereits gefolgt und verweigern auch künftig Luftschläge gegen zivile Ziele. Bereits im Februar waren zwei Bomberpiloten mitsamt ihren Maschinen nach Malta desertiert, weil sie derartige Einsätze nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Dieses Youtube-Video einer kanadischen Nachrichtensendung mit Jean Francois Belanger zeigt, wie die Kampfflugzeuge schwerbeladen mit Bomben und Raketen aus ihren Einsätzen zurückkehren, ohne auch nur einen einzigen Schuss abgefeuert zu haben. Es ist ein Zeugnis für den Misserfolg der NATO– Verbrecher, dass auf Festplatten und Blogs gespeichert werden sollte, bevor es für immer im Giftschrank der Zensurbehörden verschwindet.

Quelle:

http://nsnbc.wordpress.com/

http://denkbonus.wordpress.com/2011/10/09/libyen-%E2%80%93-bomberpiloten-verweigern-einsatze/

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