Vitamin B12: Höheres Risiko für Herzinfarkt und Demenz

https://www.shutterstock.com, creativeneko, 1625951248

Das Vitamin B12 wird in der Regel weit unterschätzt. Es gilt als das einzige Vitamin, das Sie nicht über Gemüse oder Obst aufnehmen können. Die “Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)” hat kürzlich mit entsprechenden Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz den täglichen Referenzwert angehoben: Statt bis dato 3 Mikrogramm sollten Sie 4 Mikrogramm zu sich nehmen. Dies sei nur ein Schätzwert, heißt es – bedeutet aber immerhin, dass die Aufnahme um 25 % steigen sollte.

Risikogruppen, so heißt es, seien typischerweise unterversorgt. Dies sind Menschen ab dem Alter von 65 Jahren. Zudem gelten Veganer als Risikogruppe wie auch Vegetarier sowie Menshen, bei denen die Aufnahme des Vitamins im Magen und Darm gestört ist. Ein Ernährungsplan, der dagegen helfe:

150 ml Milch, 1 kleiner Becher Joghurt, 1 gekochtes Ei sowie 60 Gramm Camembert täglich.

Zudem sei es möglich und wichtig, Vitamin B12 in Tablettenform zu sich zu nehmen.

Zur Erinnerung:

Wichtig für das Nerven- und das Immunsystem

Das Vitamin gilt volkstümlich als Nervenvitamin. Dabei ist es ebenso wichtig für das körpereigene Immunsystem, wie Mediziner betonen. Das Vitamin hilft unter anderem bei der Blutbildung und fördert die Zellteilung. Auch der Energiestoffwechsel greift auf das Vitamin B 12 zurück.

Insofern wird sich ein Mangel oftmals in Symptomen wie Erschöpfung oder Müdigkeit zeigen. Die Belastbarkeit im Alltag sinkt, die Leistungsfähigkeit lässt nach. Darüber hinaus berichten Beobachtern auch von stärkeren Beeinträchtigungen, etwa Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen bis hin zu Kopfschmerzen und Migräne, Muskelschwäche, Gangunsicherheiten, depressiven Verstimmungen und am Ende sogar Lähmungserscheinungen. Auch Blutarmut ginge auf einen Mangel an B12 zurück – so lasse sich umgekehrt die Blutbildung mit der Gabe von B12 wiederum anregen, so die Vorstellung.

Ursachen solcher Mängel finden sich divers: Mediziner nennen oft den Konsum von Alkohol, vor allem aber dürften Grunderkrankungen den Mangel hervorrufen: Morbus Crohn oder die Colitis ulcerosa, chronische Nierenerkrankungen, Zöliakie oder auch chronische Lebererkrankungen.

Auch Medikamente gegen Sodbrennen, epileptische Anfälle oder Tuberkulose und Diabetes gelten als Verursacher. Vitamin B 12, so heißt es, sei deshalb als Nahrungsergänzung besonders wichtig. Dies sei umso bedeutender, als es bis dato keine Indikationen geben würde, die darauf deuten, dass Vitamin B 12 etwa als Überdosis genommen werden könnte. Demnach ist die Gabe etwa in Form von Nahrungsergänzungsmitteln in diesem Sinne risikolos.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen