Von der Leyen nicht mehr Verteidigungsministerin: Wer nun?

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Frau von der Leyen wird ab dem 17. Juli nicht mehr Verteidigungsministerin der Bundesrepublik Deutschland sein. Dies erklärte sie im Vorfeld der EU-Parlamentswahl zur EU-Kommissionspräsidentin – sie würde unabhängig vom Ergebnis zurücktreten. Jetzt stellt sich die Frage, wer Nachfolger werden wird.

Jens Spahn – oder Peter Tauber – oder…

Aktuell ist noch nicht klar, wer das Amt übernehmen wird. Dies könnte nach den bisherigen Spekulationen Jens Spahn werden, der aktuell noch Gesundheitsminister ist. Die sogenannten „Verteidigungsexperten“ Johann Wadephul und Henning Otte von der CDU seien ebenso im Gespräch wie Peter Tauber. Der ist Verteidigungsstaatssekretär und war vormalig Generalsekretär der CDU.

Die Spekulationen sind noch offen. Unklar, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Einige Kräfte in Berlin wollen offenbar in diesem Zuge eine größere Kabinettsreform herbeiführen, bei der zahlreiche Ministerämter wechseln. Dies will allerdings die CSU nach Informationen der „Tagesschau“ laut „www.tagesschau.de“ nicht. Insofern bleibt der Kreis der Kandidaten wahrscheinlich bei den vier genannten Politikern überschaubar.

Peter Tauber gilt allerdings teils unter Beobachtern als schwer vermittelbar. Der hatte sinngemäß vor einiger Zeit verlauten lassen, wer nicht für Angela Merkel sei, wäre ein „Arschloch“. Eine derart derbe Sprache hatte es im politischen Berlin zuletzt von Andrea Nahles gegeben. Mit dem bekannten Ende, dass sie von allen politischen Ämtern zurücktrat.

Peter Tauber war zuletzt auch dadurch aufgefallen, dass er sich gegen CDU-Mitglieder wie Prof. Max Otte wandte und ihm wie anderen eine Mitschuld an Mord von Walter Lübcke, dem Regierungspräsidenten in Kassel, gegeben hatte. Jens Spahn könnte hingegen durchaus Interesse für das etwas einflussreichere Amt zeigen. International ist er bereits relativ gut verdrahtet, jedenfalls wurde er im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 bereits zu einem informellen Treffen der sogenannten „Bilderberger“ geladen. Dort werden nach Meinung einiger Beobachter vor allem jene Gäste bevorzugt, denen die Berufung in ein höheres Amt bevorsteht. Bei Jens Spahn wurde gemutmaßt, er wäre ein Kandidat für das Kanzleramt. Dafür reichte es zunächst ebenso wenig wie für den Bundesvorsitz der CDU. Immerhin wäre das Verteidigungsministerium ein erster Fingerzeig für mehr Einfluss. Mehr zum Thema Jens Spahn und dessen Beziehungen lesen Sie hier.

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2 Kommentare

  1. Der Wahnsinn wird neu gemischt – ich schlage Jens Spahn vor… allerdings sollte er wenn schon, dann beide Ämter übernehmen. Die Kombination aus “Zwangsmedizin” und “Verteidigungsirrsinn” ist absolut ausbaufähig :roll:

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