Vorsorgeuntersuchungen führen …. Zu nichts

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Vorsorgeuntersuchungen gelten bei uns in Deutschland offenbar als das Non plus ultra. Die Krankenkassen werben, Medien berichten, Ärzte mahnen. Wer rechtzeitig Krankheiten entdeckt, wird geheilt oder dürfte später das Zeitliche segnen. Mit dieser Behauptung nun räumen die Wissenschafter Nazmus Squib, Juliann Saquib und John P.A. Ioannidis auf. Sie weisen nach, dass die „Mortalität der einzelnen Krankheiten“ von der Vorsorgeuntersuchung nicht tangiert wird.

Vorsorgeuntersuchungen: Überflüssig?

Dabei geht es um 19 Krankheiten, darunter viele Krebsformen und Herz-/Kreislaufkrankheiten. Für diese Krankheiten haben die Wissenschaftler die Ergebnisse von 39 Vorsorgetests zusammen getragen, 48 Studien, in denen die Wirkung festgestellt wird sowie 9 sogenannte „Meta-Analysen“, die weitere Ergebnisse zusammentragen haben. Das Ergebnis ist wie beschrieben „eindeutig“: Es spielt für die Mortalität, also die Wahrscheinlichkeit für das Sterben infolge der Erkrankungen, keine Rolle, ob Menschen zur Vorsorgeuntersuchung gehen.

Dieses Ergebnis ist spektakulär. Es basiert auf Fallzahlen von „regelmäßig mehr als 100.000 Personen“. So konnten in Langzeitstudien die Ergebnisse zu verschiedenen Zeitpunkten erhoben werden. Die These, wonach die Untersuchungen keinen Effekt gehabt haben, dürfte demnach zumindest bist zum Beweis des Gegenteils gelten.

Dass dies allerdings nicht im Sinne der Schulmedizin sein dürfte, begründet sich bereits durch den Umstand, gleich zwei Einkommensquellen verlieren zu können. Die Untersuchungen selbst bringen bereits Geld, teils auch durch den Einsatz neuer und teurer Maschinen. Zudem schließt sich nach positiven Befunden in der Regel eine teure Therapie an. Die allerdings bringt offenbar wenig, wenn die vorliegende Untersuchung bedacht wird: Wer nicht zur Vorsorgeuntersuchung geht, wird in der Regel auch nicht behandelt werden. Ändert sich an der Mortalität nichts, sind auch die Behandlungen offenbar effektlos, meinen Kritiker. Da allerdings eine ganze Industrie davon lebt, dürfte die Meldung weitgehend unveröffentlicht bleiben. Wir schweigen nicht. Klicken Sie hier.

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