Vorwand für den nächsten Krieg: Zentralafrika im Fadenkreuz

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion…..” (WIKIPEDIA)

Eine ganze Heerschar von bekannten Personen und ein Haufen von korrupten Politikern schreien nach der Bestrafung von Joseph Kony von der ” Lord’s Resistance Army” (LRC) durch den Rothschildischen Internationalen Strafgerichtshof. Seit einiger Zeit kursiert ein Video im Internet, das offensichtlich direkt aus den Propaganda-Studios in Hollywood kommt. Die Kampagne mit dem Twitter-Hashtag #stopkony hat aus dem Start heraus Hunderttausende von Tweets bewirkt und hat sich rasend schnell auf Youtube verbreitet.

Lady GaGa, Bill Gates, George Clooney, Bill Clinton, Sean “Puff Daddy” Combs, Harry Reid, Angeline Jolie, Rihanna, Justin Bieber, Oprah Winfrey, Ryan Seacrest und andere sogenannte Liberale stehen hinter der Forderung des Videos der NGO Unsichtbare Kinder“, den Chef der ugandischen “Lord’s Resistance Army” Joseph Kony vor Ende des Jahres 2012 vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Auch der Filmstar und die “Botschafterin” des Councils on Foreign Relations (CFR) Angelina Jolie unterstützt die Kampagne.

Was braucht man mehr, um die Ölvorkommen zu riechen, die hinter der Aktion stecken? Hier erst einmal der Film:

Was eine Uganderin von dem Kony-Video hält, können Sie hier sehen.

Im besten Falle dient die Kampagne dazu, Geld und Unterstützung für das notorisch korrupte ugandische Militär (das wie Kony und die LRA Kindersoldaten einsetzt) aufzutreiben und öffentliche Unterstützung für den Einsatz von US-Truppen in Uganda zu gewinnen. Sie sollen dort einen Mann gefangen nehmen, der sich dort gar nicht befindet, sondern angeblich in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo (DRC). Manche Leute behaupten, Kony sei schon längst tot. Im schlimmsten Falle ist die Kampagne ein übles Schmierenstück, um einen gemeinsamen US-ugandischen Überfall auf die DRC zu rechtfertigen. Denn die DRC streitet sich mit Uganda um die großen Ölreserven, welche entlang der ugandisch-konkolesischen Grenze entdeckt wurden. Und diese sind der eigentliche Grund für die Anwesenheit der US-Truppen.

Hier einige Fakten zu dem ganzen Komplex um  “Invisible Children“, LRA und die zentralafrikanische Region:

  • 1987: Eine Vorgängerorganisation der  Lord’s Resistance Army (LRA) formiert sich. Ihre Mission ist der Sturz der ungandischen Regierung und von Präsident Yoweri Museveni, der das Land seit 26 Jahren führt.
  • 2003: “Invisible Children” macht die Aufnahmen, welche neun Jahre später in dem Video “Stop Kony”  benutzt werden.
  • 2005:  Der Journalist Wayne Madsen berichtet, dass die USA größere Kommunikations- und Abhöranlagen in den Ruwenzori-Bergen in Uganda installiert haben. Seitdem hat Africom dort hat weitreichende Operationen gestartet. Libyen war das erste “Engagement”.
  • 2006: Der Führer der  LRA, Joseph Kony,  flüchtet mit seinen restlichen Truppen aus Uganda. Im selben Jahr werden große Ölvorkommen in der Nähe des Albert-Sees entlang der Grenze zwischen Uganda und der DRC entdeckt. (Quelle)
  • 2007: Die Spannungen zwischen den am Albert-See stationierten Truppen beider Staaten steigen. Die Medien berichten, dass ein Ölkrieg bevorsteht.  (Quelle)
  • 2008: In Uganda wird eine Nationale Öl- und Gaspolitik mit Richtlinien für die Ausbeutung und Verwendung des Öls in Kraft gesetzt. Hilfe kam dabei von einer Gruppe, welche von George Soros finanziert wird, dem Hans-Dampf in allen Krisenherden. Die ugandischen Anteilseigner von SorosRevenue Watch Institute treffen sich zu Diskussionen. Im selben Jahr gründet das Africa Institute for Energy Governance, ein Konzessionär des von Soros finanzierten Revenue Watch Institute, in Uganda eine Firma mit dem Namen PWYP Group. (Quelle)
  • 2009: Mit Unterstützung des US-Militärs (AFRICOM) startet Uganda die “Operation Lightning Thunder”, und überschreitet unter dem Vorwand, Kony und die LRA zu bekämpfen, die Grenze zum Kongo (DRC). (Quelle) Die Bedrohung durch den LRA wurde durch die Anwesenheit von AFRICOM in Uganda für das Land nur noch größer. Stars and Stripes berichtete 2009: “Kritiker sagen, das nicht genug getan wurde, um die Zivilisten vor der blutrünstigen LRA zu schützen, als diese sich auf ihrer Flucht vor den AFRICOM-geführten Truppen aus dem Kongo, aus Uganda und dem Sudan ihren Weg durch die Dörfer nahmen und die  Menschen zerhackten, bayonettierten und zerschmetterten.”  Die Strategie der Globalisten für Afrika ist teilweise in der ” LRA Disarmament and Northern Uganda Recovery Bill” offengelegt, welche vom Kongress im Jahre 2009 angenommen und von Obama im Frühjahr 2010 unterzeichnet wurde.
  • Ebenfalls im Jahre  2009 bestätigt die Firma Tullow Oil die Entdeckung von 800 Millionen Barrel Öl mit einem Wert von 50 Milliarden US-Dollar an der ugandisch-kongolesischen Grenze. Tullow handelt mit der ugandischen Regierung einen Deal aus, welcher der Firma 8 von je 10 Barrel gefördertem Öls überläßt.  (Quelle)
  • 2010: Joseph Kony hat man seit  2006 nicht mehr in Uganda gesehen. Zwischenzeitlich ist das Interesse am ugandischem Öl stark gestiegen und man will Ende 2011 mit den Bohrungen beginnen. George Soros, der seit Jahren im ugandischen Ölmonopoly  sein Unwesen treibt, läßt einen Bericht von seiner International Crisis Group erstellen, welche dem US-Militär nahelegt, spezielle Operationen zur Gefangennahme von Kony durchzuführen. (Quelle)
  • 2011: Präsident Obama schickt 100 Soldaten in die ugandische Ölregion, die dort angeblich die LRA bekämpfen sollen. Diese gibt es seit 5 Jahren nicht mehr auf ugandischen Boden. (Quelle)
  • 2012: Wo George Soros seine Finger im Spiel hat, sind auch seine NGO-Schergen nicht weit. Die NGO “Invisible Children” verbreitet das Video “Stop Kony”. Obwohl die Aufnahmen aus dem Jahre 2003 stammen und Kony vielleicht schon tot ist, sich aber auf jeden Fall nicht in Uganda befindet, tut die NGO so, als seien die im Video dargestellten Vorkommnisse aktuell. Die stark steigenden Spendengeldern werden zum großen Teil für exorbitante Gehälter und teure “Dienstreisen” zum Fenster hinausgeworfen. Das Geld, welches Uganda erreicht, gerät in die Hände der ugandischen Behörden, die ebenfalls Kindersoldaten rekrutieren und Kriegsverbrechen begehen.(Quelle)
  • Während die Filmemacher vorgeben, durch das Video und die Medienkampagne die “Sensibilität” der Öffentlichkeit für Verbrechen an Kindern erhöhen zu wollen, täuschen sie über die Tatsache hinweg, dass es ihre Aufgabe ist, die US-Intervention in Uganda zu rechtfertigen. (Quelle) “Bemerkenswert ist der Hintergrund vom Chef der “Invisible Children’s” Ben Keesey: Er verfolgte eine Karriere bei  JP Morgan bevor er plötzlich sein Herz für Kinder entdeckte und ein Fürsprecher der US-AFRICOM-Invasion des ressourcenreichen Afrika wurde.

Die globale Elite nutzt und provoziert Spannungen, hervorgerufen durch die verheerenden Konsequenzen der Kreditpolitik ihres IWF, um ihre Einflusssphäre in einer Region auszubauen, die historische gesehen von den Kolonialmächten Frankreich und Belgien dominiert wurde.  Beispiel Ruanda: “Der Bürgerkrieg in Ruanda war ein brutaler Kampf zwischen der Hutu-geführten Habyariman-Regierung, welche von Frankreich unterstützt wurde, und der Ruandischen Patriotischen Tutsi-Front (RPF), die finanziell und militärisch von Washington unterstützt wurde,” sagt  Chossudovsky.

Der IWF und die Weltbank spielten auch in Uganda ihre zynische Rolle. Das Geld der Bankster, welches offiziell dem Wirtschaftsaufbau dienen sollte, floß in militärische Destabilisierungsmaßnahmen in Ruanda und im Kongo.

Afrika ist ein wichtiger Baustein der Globalisten auf ihren Weg, natürliche Ressourcen zu rauben, ihre Macht auszubauen und ihre Geldsklaverei und ihren Wahn der Weltherrrschaft auf die ganze Welt auszudehnen. Diese selbstzerstörerische Hybris wird an ihren allzu ambitionierten Zielen im Nahen und Mittleren Osten, in Zentralasien und in Afrika scheitern.

Oil behind US nose poking in Uganda

Quellen:

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