“Wahlalternative 2013“ – Bewegung gegen die Blockflöten

Kommentar: Wenn diese Bewegung innerhalb der Staatssimulation Erfolg hat, dann eröffnen sich u. U. Möglichkeiten, die ganze Simulation abschalten. Namen wie Olaf Henkel bereiten allerdings Bauchschmerzen. Was halten Sie davon?

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„Wahlalternative 2013“ – ein wichtiges Signal!

Lange Liste mit prominenten Namen gegen Euro-Desaster

Seit einigen Tagen gibt es eine wichtige neue Entwicklung im notwendigen Kampf gegen die ebenso verfehlte wie uneinsichtige Euro-„Rettungspolitik“ des Berliner Parteienblocks: Es hat sich eine „Wahlalternative 2013“ mit vielen prominenten Namen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen gebildet, die in ihrem Aufruf erklärt:

„Eine Wahl zu haben – das ist das Ziel unserer Initiative von Personen des öffentlichen Lebens aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Denn unbeirrt vom wirtschaftlichen Niedergang in Südeuropa, unbeirrt von der schwersten Krise in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sind CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne einer Meinung: Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte, die erhalten bleiben muss, koste es, was es wolle. Gegen die Einheitsfront der Berufspolitiker setzen wir das Engagement von unten, das Engagement von Bürgern, die sich täglich im Beruf bewähren müssen. Aus ernster Sorge um die Zukunft unseres Staates organisieren wir uns politisch.“

Sprecher der „Wahlalternative 2013“ sind Dr. Bernd Lucke, Professor für Volkswirtschaftslehre in Hamburg und der angesehene Journalist und Publizist Dr. Konrad Adam, Verfasser etlicher gesellschaftskritischer Bücher. Generalsekretär der „Wahlalternative 2013“ ist der hessische Unternehmer Gerd Robanus, derzeit noch Bundesvorstandsmitglied der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung. Zu den Gründern gehören unter anderen auch der Rechtswissenschaftler Prof. Schachtschneider, die Ökonomen Prof. Starbatty und Prof. Homburg, aus der Wirtschaft Prof. Hans-Olaf Henkel sowie der ehemalige Chef der hessischen Staatskanzlei und intellektuelle Kopf des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Wallmann, Dr. Alexander Gauland.

Die Initiatoren der „Wahlalternative 2013“ wollen keine eigene Partei bilden, sondern erklären: „Wir werden zur Bundestagswahl 2013 antreten, indem wir mit einer politischen Partei kooperieren, die unsere Ziele teilt. Alle anderen politischen Meinungsverschiedenheiten sind angesichts der heutigen Herausforderungen unbedeutend.“

Weiter heißt es: „Wir haben in diesen Fragen große Gemeinsamkeiten mit dem Bundesverband der Freien Wähler. Wir führen derzeit Gespräche mit den Freien Wählern über eine Kooperation und wechselseitige Unterstützung im Bundestagswahlkampf. Wir haben darüber hinaus eine ähnliche Vereinbarung mit den Freien Wählern Niedersachsens für die bevorstehende Landtagswahl am 20. Januar. Die Kooperation zwischen Wahlalternative 2013 und Freien Wählern soll seitens der Wahlalternative eine personelle und materielle Unterstützung der Freien Wähler vorsehen. Im Gegenzug sollen bei den anstehenden Wahlen Vertreter der Wahlalternative 2013 als parteilose Kandidaten für Wahlkreise und Landeslisten der Freien Wähler nominiert werden können. Details der Kooperation sollen in den nächsten Wochen geklärt werden. In Vorgesprächen bestand aber von beiden Seiten erhebliches Interesse daran, zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zu gelangen.“

Für die FREIEN WÄHLER in Deutschland und Frankfurt bietet die Bildung der „Wahlalternative 2013“, die in kürzester Zeit bereits über 1.700 Unterstützer registriert hat (Stand Samstag, 22. September 2012, 9.45 Uhr), eine große Chance und Herausforderung. Diese Chance muss im Interesse von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich von den etablierten Parteien gerade wegen der verhängnisvollen Euro-„Rettungspolitik“ abgewendet haben, mit großer Verantwortung genutzt werden. Eine realistische politische Alternative, die erfolgreiche Aussichten zur Überwindung der Fünf-Prozent-Hürde hätte, ist nicht in Sicht und wird sich bis zur Bundestagswahl 2013 auch nicht mehr formieren können.

Deshalb müssen nun alle Anstrengungen unternommen werden, die Zusammenarbeit zwischen der „Wahlalternative 2013“ und den FREIEN WÄHLERN im Bund, den Ländern und auch vor Ort in Frankfurt zum Erfolg zu verhelfen. Für organisatorische oder persönliche Profilsucht sowie bornierten Anti-Intellektualismus ist in Anbetracht der gefahrvollen Situation in Deutschland und Europa kein Platz. Es ist klar, dass es in verschiedenen politischen und weltanschaulichen Fragen bedeutsame Unterschiede zwischen Initiatoren und Unterstützern der „Wahlalternative 2012“ wie aber auch bei den Mitgliedern der Bundesvereinigung der FREIEN WÄHLER gibt. Diese Unterschiede haben vorerst aber keinerlei Vorrang gegenüber der für das deutsche Volk und seine Demokratie existenziellen Gemeinsamkeit, die verfehlte Euro-Politik des Berliner Parteienblocks CDUCSUSPDGRÜNEFDP mit einem Wahlerfolg im Herbst 2013 zu stoppen.

Wolfgang Hübner, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER im Römer, 22. September 2013
http://freie-waehler-frankfurt.de/artikel/index.php?id=386



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