Wahnsinn Klimaschutz: Der Rechenfehler der Merkel-Regierung

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Die Merkel-Regierung beherrscht nach Meinung vieler Kritiker den Klimaschutz überhaupt nicht. Die Grünen und andere Umweltbewegte werfen der Regierung vor, sie würde zu wenig Anreize auf der einen Seite und Sanktionen auf der anderen Seite bieten. Andere werfen der Regierung vor, nicht rechnen zu können. Einen schlagenden Beweis liefert die faktische Schlechterstellung von Kleinwagen.

Wer Kleinwagen aus dem Sortiment nimmt, gewinnt

Der „Spiegel“ berichtet über diesen gravierenden Rechenfehler. Die Autoindustrie muss ab dem Jahr 2020 eine Grenze von 95 Gramm für den Ausstoß von CO-2 pro Kilogramm beachten. Der Wert ist allerdings nicht absolut, sondern nur als Durchschnitt zu verstehen. Dafür berechnet der Gesetzgeber das durchschnittliche Gewicht aller Fahrzeuge, die in Europa verkauft werden/wurden. Das wiederum ist ein fatales Signal.

Wenn das Durchschnittsgewicht der verkauften Fahrzeuge steigt, dann steigt auch die erlaubte Menge an CO-2-Ausstoß. Dies wiederum wird passieren, wenn die Industrie die kleineren Fahrzeuge aus dem Programm nimmt. Das heißt: Die Industrie erhält den Anreiz, die ausstoßarmen Fahrzeuge nicht mehr zu bauen und stattdessen Mittelklassewagen bis hin zu SUVs. Eine andere Lösung des Problems wäre also eine Bindung des erlaubten Ausstoßes an das tatsächliche Absolutgewicht eines Fahrzeugs bzw. Fahrzeugtyps. Dann wäre Kleinwagen im Vorteil – so aber hat die Regierung sich selbst in ihrem angeblichen Vorhaben, den Ausstoß zu senken, ein Bein gestellt. Das Klimapaket enthält zahlreiche Fehler. Wir diskutieren darüber an anderen Stellen wie hier ohnehin. Fraglich scheint auch, ob die Regierung nicht einfach ein Marketing-Paket auf den Weg gebracht hat, um die aktuelle Klima-Trend-Diskussion zu nutzen. Eine demokratische Legitimation, also Wahlen mit Bezug zu diesen Klimaschutz-Zielen, die jüngst verkündet wurden, gibt es bis dato nicht. Weitere Fallen des Klimaschutzpaketes finden Sie hier – einfach klicken.

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