Wahnsinn: Umverteilung ganz einfach Euro für Euro vorgerechnet – Warum Deutschland wenig Immobilien hat

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Die Euro-Zone verteilt Geld um und neu. Dies ist bekannt. Nun hat ein Autor im Print-Magazin von „Focus Money“ bis auf Heller und Cent nachgerechnet, wie sich die Umverteilung bei Immobilien in Deutschland bemerkbar macht. Demnach müssen Immobilien-Neukäufern in München selbst bei günstigsten Bedingungen 70(!) Jahre lang zahlen. Unsere Immobilienquote ist mit (unseren Informationen nach) weniger als 50 % deutlich niedriger als die in Italien. Alles hängt an der EZB, der Europäischen Zentralbank und der Euro-Zone von Merkel und Macron, die diese Umverteilung ermöglicht.

Einfache Rechnung: Wir haben kein Geld

Die Niedrigzinspolitik hat eine Spirale in Gang gesetzt, die recht einfach zu berechnen ist. Die niedrigen Zinsen der EZB haben die Geldmenge dramatisch erhöht. Die Geldmenge flutete unter anderem die Immobilienmärkte, deren Preise steigen gewaltig. Besonders bei uns. In München kostet derzeit eine 100-qm-Wohnung 615.000 Euro. Durchschnittlich verdienen Haushalte bei uns netto etwa 29.000 Euro im Jahr.

Wenn die Zinsen mit 1,5 % niedrig kalkuliert werden (obwohl sie für solche Haushalte in der Regel teurer sein dürften), dann benötigt dieser Haushalt 70 Jahre, um die Immobilie abzuzahlen. Denn die Immobilie wird nach Gebühren ungefähr 670.000 Euro kosten. Dazu wird die Instandhaltungsrücklage – hier – mit 0,8 % pro Jahr angesetzt.

Seit 1991 verdienen wir alle im Durchschnitt real – also netto und nach Berücksichtigung der Inflationsrate – jährlich 0,6 % mehr. Die Statistiken verraten, dass etwa 30 % für das Wohnen verbraucht werden. Demnach müssen wir unter dem Strich die Instandhaltungsrücklage schon

kürzen, um sie überhaupt finanzieren zu können. Nach allen Abzügen dafür und unter Berücksichtigung des Wohnanteils beim Einkommen bleiben 15.630 Euro, um Zinsen und Tilgung zu finanzieren. Das entspricht 1.285 Euro im Monat und besagt, dass der Kredit in 70 Jahren abbezahlt wäre.

Übrigens: In Italien dauert es nicht so lange. Die Italiener haben schon mehr Immobilien, die Nachfrage ist nicht so hoch. Danke, Euro-Zone. Danke, Merkel-Macron-EZB.



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