Warnung an den Irren von Tiflis: Militärbasen in Abchasien und Südossetien verstärkt

Tiflis wählt Konfrontation mit Russland - USA errichten Militärbasis in Georgien
Das berühmte Krawattenfraß-Bild von Saakaschwili

Russland hat seine Militärstützpunkte in Abchasien und Südossetien so gestärkt, dass sie nach Worten des Präsidenten Dimitri Medwedew jedem Aggressor einen „unverhältnismäßigen Schaden“ zufügen können.

„Sie befinden sich in einem solchen Zustand, dass sie die Interessen der beiden kleinen Staaten sowie die russischen Interessen auf kräftigste Weise schützen können“, sagte Medwedew am Montag bei einem Treffen mit dem Komitee seiner Anhänger. „Es gibt dort genügend Waffen verschiedener Art, die jedem Angreifer einen unverhältnismäßigen Schaden bringen können. Sie verstehen das, sogar der irre Saakaschwili versteht das“, reagierte Medwedew auf den Kommentar eines Komitee-Mitgliedes über eine potenzielle Gefahr aus Georgien.

Georgiens Militärisierung sei auch nach dem so genannten fünftägigen Krieg zwischen Russland und Georgien 2008 fortgesetzt worden. „Wir verfügen über Angaben, dass gleich danach die Lieferungen von verschiedenen Waffen von der US-Administration und einigen anderen Ländern, darunter einige unserer Nachbarn, fortgesetzt wurden“, sagte Medwedew. Russland werde dies in seiner Politik in Kauf nehmen, könne aber die anderen Länder nicht dazu zwingen, die Waffenlieferungen an Tiflis zu stoppen. „Hier gibt es keine Schwachstelle. Alles ist in Ordnung“, so Medwedew.

Die Beziehungen zwischen Georgien und Russland haben sich nach Amtsantritt des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili im Jahr 2004 dramatisch verschlechtert. Im August 2008 schickte Saakaschwili, der zuvor den Kurs auf einen Nato-Beitritt verkündet hatte, Truppen in die seit 1991 abtrünnige Republik Südossetien, um diese zurückzuerobern. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten getötet wurden, konnte erst nach der Intervention russischer Truppen abgewehrt werden.

Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie den anderen De-facto-Staat in Georgien, Abchasien, als unabhängig an. Saakaschwili brach daraufhin die Beziehungen mit Moskau ab. Russland richtete in den beiden Regionen Militärstützpunkte ein.

Die Nato arbeitet seit 2006 mit Georgien im Rahmen des ID-Programms (Intensified Dialogue on Membership Issues) zusammen. 2008 bot das Bündnis Georgien das Nationale Jahresprogramm (ANP) an.

Was die Nato doch für wunderbare Programme hat.

Quellen:

http://www.politaia.org/kriegsverbrechen/georgien-will-nach-nato-beitritt-russland-aus-%E2%80%9Ebesetzten-gebieten%E2%80%9C-vertreiben/

http://de.rian.ru/politics/20120206/262634909.html

http://de.rian.ru/politics/20111103/261266925.html

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