Wassermangel – neue Studie zeigt Wasserstress weltweit…

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Wassermangel spielt auf den ersten Blick in unseren Breitengeraden keine besondere Rolle. Tatsächlich aber steigt der Trend zur Privatisierung der Wasservorräte, etwa zugunsten von Nestlé und es steigt die Belastung der Wasservorräte mit Schadstoffen. Wasser wird teils als das Gold der Zukunft bezeichnet. Nun gibt es eine neuere Studie, die belegt, wie weit der weltweite Wasserstress bereits reicht. 17 Länder würden bereits “Stress” erleiden. “Stress” ist demnach (vgl. wri.blog) definiert als Abzug des verfügbaren Angebots an Grundwasser, Ein hoher Stress gilt beispielsweise bereits, wenn über 40 % des verfügbaren Angebots pro Jahr zurückgezogen würden (durch die Kommunen, die Industrie und die bewässerte Landwirtschaft).

Die 17 Länder wiederum setzen ihre Bevölkerung einer immer größeren Schwankungsanfälligkeit mit der Wasserversorgung aus – und beherbergen gleichzeitig annähernd ein Viertel der Weltbevölkerung. Mit anderen Worten: Zumindest 25 % der Menschheit sind schon jetzt einem wachsenden Wasser-Versorgungsdruck ausgesetzt und müssen mit einem immer geringeren Angebot leben. 12 dieser 17 Länder sind im Nahen Osten bzw. Nordafrika beheimatet.

Diesem Mangel könnten wir alle entgegentreten: Die Landwirtschaft müsse effizienter arbeiten und Bewässerungstechniken verwenden, die zur “Präzisionsbewässerung” zählen. Dafür müsste auf die Überflutung von Feldern verzichtet werden – beispielsweise auch in der Reisproduktion. Zudem müsste weiter in “graue” (Kläranlagen, Rohre) Infrastruktur wie auch in “grüne” Infrastruktur” investiert werden (Feuchtgebiete, gesunde Wassereinzugsgebiete), um die Versorgung und die Qualität zu verbessern.

Wer selbst zur Wassereinsparung über Lebensmittel beitragen möchte, müsste auf besonders wasserintensiv produzierte Lebensmittel (zunehmend) verzichten. Die Nummer eins dieser Rangliste ist Rindfleisch, die Nummer zwei Lammfleisch, die Nummer 3 Schwein – also schlicht Fleisch (abnehmend auch für andere Tierarten). Eier und Käse zählen als natürliche Tierprodukte gleichfalls zu den großen Wasserverbrauchern, Reis und Brot wegen der zugrunde liegenden Landwirtschaft.

 

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