Weihrauch – unbekanntes Heilmittel mit großer Wirkung

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Einst war Weihrauch so kostbar wie Gold. Er galt als ein Geschenk für Könige und als Gottesduft: eine heilige Substanz, die zugleich heilt. Die Heilkraft des Weihrauchs wurde erst vor rund 30 Jahren wiederentdeckt. Weihrauch galt den Menschen schon immer als ein magisches Mittel: Im alten Indien vertrieb man mit Weihrauch Dämonen, im Mittelalter Hexen. Kaum ein religiöses Ritual in der Antike kam ohne eine Räucherung mit dem Harz des Olibanums aus. In der katholischen Kirche gilt sein Rauch noch heute als ein Symbol für das aufsteigende Gebet.

Bereits in früheren Zeiten waren die medizinischen Anwendungen des Weihrauchs vielfältig. Viele berühmte Ärzte und Heiler priesen seine positiven Wirkungen. Das indische Heilsystem Ayurveda behandelte mit Weihrauch unter anderem chronische Arthritis, Bronchitis und Durchfälle. Ärzte der Antike therapierten mit Weihrauch Blutungen und Hautkrankheiten. Den Ägyptern galt Weihrauch als beliebtes Mittel für frischen Atem und in China behandelten Ärzte sogar Lepra mit dem Harz. Der berühmte persische Arzt des Mittelalters, Avicenna, empfahl Weihrauch zur Stärkung des Gedächtnisses.

In der Aromatherapie wird Weihrauch als sanftes Mittel angewendet, das die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt und die menschliche Psyche beeinflusst. Hildegard von Bingen wies darauf hin, dass es die Aromen und psychoaktiven Stoffe im Weihrauch seien, die bei einer Räucherung den Heilungsprozess in Gang setzen. Weil das Harz des Olibanums so selten wie begehrt war, wurde es in alten Zeiten in Gold aufgewogen und um die halbe Welt transportiert.

Mitte der 1980er Jahre brachte der Pharmakologe Dr. Philipp Theodor Ammon von der Universität Tübingen das Harz von einer Studienreise aus Indien mit. Seitdem hat er in einer Reihe von Studien auf die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung des Harzes hingewiesen. Doch während die Schulmedizin Boswellia im Weihrauch isoliert untersucht wird, setzt die Naturheilkunde wie der Ayurveda auf das ganzheitliche Gemisch.

Olibanum hat eine hemmende Wirkung auf Entzündungen, kann Multiple Sklerose abmildern und Krebszellen bekämpfen. Auch Rheuma und entzündliche Darmerkrankungen sprechen gut auf Weihrauch an. Das Harz ist entzündungshemmend, schmerzstillend und beruhigend. Es wirkt bei Krankheiten wie Asthma bronchiale, Morbus Crohn, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Rheuma, Arthritis, Gicht, Arthrose, Multiple Sklerose, Lupus und bei bestimmten Krebsarten (z. B. bei Hirntumoren). Lesen Sie hier mehr interessante „alternative“ Hinweise.

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