Weltweit wurden rund 28 Millionen(!) chirurgische Eingriffe wg. Corona verschoben

Das Corona-Virus scheint in Deutschland auf dem Rückzug. Die Zahl der Nettoneuerkrankungen sinkt derzeit. Es genesen daher mehr Patienten als dass Patienten neu erkranken. Andere Patienten werden sich freuen. Nach einer Studie der Universität Birmingham (National Institute for Health Research (NIHR)) würden gut 28 Millionen Eingriffe auf chirurgischen Stationen wegen der Corona-Pandemie verschoben worden sein. Es könne Monate, teils Jahre dauern, heißt es, bis diese Operationen dann nachgeholt würden. Dies dürfte wohl wahrscheinlich für viele Patienten zu spät sein. In den Statistiken zu Corona-Maßnahmen werden diese Fälle eher nicht auftauchen, steht zu vermuten.

Onkologen würden derzeit nach einem Bericht über apotheke-adhoc.de davon ausgehen, dass es im Herbst eine zweite Tumorwelle geben würde. Das hat auch bei uns in Deutschland erhebliche Folgen: “So soll die Anzahl der Krebstoten in Deutschland wegen der Maßnahmen wohl recht bald ansteigen. Diese Anzahl wiederum taucht dann, so Kritiker, in keiner Gegenstatistik zu der Bilanz der Maßnahmen auf.

Experten warnen schon

Dabei warnt die Stiftung Deutsche Krebswelle, wie einem Bericht des ZDF-Magazins “Frontal 21” zu entnehmen war. Der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven betonte, dass das Gesundheitswesen inzwischen eine ganze “Bugwelle” notwendiger Eingriffe vor sich herschiebe. Diese würden ebenso wie notwendige Behandlungen danach nicht einfach “nachgeholt” werden können, was wiederum zu lebensbedrohlichen Situationen führen könne bzw. würde.

Er appellierte daher in ruhigen Worten, es würde “allerhöchste Zeit (werden), dass wir wieder zu einer Normalisierung zurückfinden.”

Nicht nur aus dieser Sicht droht Ungemach: Denn, so der Funktionär, viele Krebspatienten würden zudem auch wegen der Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus den Weg ins Krankenhaus scheuen. Bei bedrohlichen Symptomen würden die Patienten zudem möglicherweise keinen Notarzt anrufen.

Dies alles führe auch dazu (bei diesen wie bei anderen Erkrankungen), dass auch die Arztpraxen in Deutschland teilweise einen erheblichen Rückgang an Patientenbesuchen melden. Gerade viele Patienten, die Langzeitbehandlungen benötigten, hätten diese angesichts der Situation nun ausgesetzt. Die Mortalität, also die Todesfallrate, könne für diesen Effekt noch nicht benannt werden. Dennoch sei es wichtig, dass die “Bugwelle” jetzt wieder eingefangen werde.

Aus Sicht dieser Redaktion ist noch nicht absehbar, wie sich die Situation auch in der medizinischen Versorgung nur halbwegs normalisiert. Bis dato fehlen jegliche Anreizsysteme – auch die des sonst so kritischen SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach.” Mehr dazu lesen Sie hier.

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