Weltweite Schulden auf 247 Billionen Dollar gestiegen… was dies bedeutet

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Die weltweite Verschuldung ist nach Angaben des früheren Chefvolkswirtes der BIZ, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, William White, auf schwindelerregende Dimensionen gestiegen. Laut Angaben in der „FAZ“ sieht White einen möglichen Crash, der größer sein könne als die Finanzkrise nach 2007/2008. Die Auslöser für die damalige Krise sind seiner Meinung nach niemals bekämpft worden. Diese Probleme seien im Gegenteil noch einmal größer als damals. Die Krise sei schlicht falsch gemanagt worden. Denn heute wären die Schulden noch einmal größer, zusätzlich aber insbesondere in China und in den klassischen Schwellenländern. Das wiederum bedeutet, dass die Nachfrage nach Investitionsgütern und Konsumartikeln aus diesen Ländern geringer ausfällt als damals.

Zinserhöhungen schaden der Weltwirtschaft aktuell

Wenn etwa die US-Zentralbank FED deshalb die Zinsen erhöhen würde, wäre dies problematisch für die Schwellenländer. Die haben es dann wiederum noch schwerer, ihre ohnehin schon hohen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Türkei ist aktuell ein mahnendes Beispiel.
Daher haben die Aktienmärkte in diesen Schwellenländern seit Jahresbeginn im Mittel bereits 20 % abgegeben.

Nach dem „FAZ“-Bericht warnt auch der frühere Chefvolkswirt der EZB, der Europäischen Zentralbank, vor der Schuldenblase, die weltweit entstanden ist. Die Schuldenblase entstand, weil die Zinsen so niedrig gewesen sind und weil die Staaten bzw. Staatengemeinschaften so ungeheuer viel Geld per Anleihenkäufen in den Markt gegeben hatten.

Stark sagt es deutlich: „Die weltweite Verschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten beträgt nach Angaben des Institute of International Finance über 247 Billionen Dollar“. Dies seien 318 % dessen, was jährlich pro Jahre geleistet wird. Noch 1997 ist die globale Verschuldung mit 70 Billionen Dollar um ein Vielfaches geringer gewesen. Vor gut 10 Jahren, 2007, betrug die Verschuldung 162 Billionen Dollar.

Auch die Verschuldung der Chinesen sei bereits dramatisch angestiegen: Auf 220 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes.
All diese Zahlen zeigen deutlich: Der Crash ist so nah wie niemals zuvor. Sie müssen damit rechnen, dass vor allem Bankkunden und privat „Vermögende“, die etwa Immobilien haben, herangezogen werden. Und sei es durch eine Währungsreform.

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