Weniger Opfer durch Corona?

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Das Corona-Virus wütet in Deutschland, besonders aber in Italien, Frankreich oder Spanien besonders heftig weiter. Die Todesfallzahlen steigen, so die Eindrücke. Allerdings: Aus den aktuellen Zahlen lassen sich zumindest nicht problemlos Schlüsse ziehen, denn die aktuellen Infektionszahlen wie auch die entsprechenden Todesfallzahlen beruhen auf Ansteckungen, die bereits vor einiger Zeit entstanden sind. Nun gibt es offenbar eine neue Studie der Universität Hongkong. Dies berichtet “Nature Medicine” und geht davon aus, das die Todesfallrate in Wuhan (China) bis Ende Februar geringer gewesen ist.

Lediglich 1,4 %

Der Anteil der Menschen, die bis Ende Februar in Wuhan an Covid-19-Erkrankungen gestorben seien, liege demnach bei lediglich 1,4 %. Demgegenüber geht die Weltgesundheitsorganisation WHO noch heute davon aus, dass die Sterblichkeit bei 3,4 % liege. Diese Rate wiederum berechnet sich gleichfalls aus den Daten, die aus Wuhan vorliegen. Der entscheidende Unterschied:

Die WHO-Zahlen gehen von den Werten aus, die chinesische Behörden offiziell melden. Diese Schwäche haben zahlreiche Hochrechnungen. Denn dabei bleibt die Dunkelziffer unberücksichtigt. Die Dunkelziffer der Infizierten entscheidet darüber, wie groß die Basis ist, auf der die offiziell an Covid-19 Verstorbenen berechnet werden. Da wie in Deutschland, Italien und Spanien oder Frankreich bei weitem nicht alle Fälle getestet werden, da schon die Testkapazitäten zu gering sind, bleibt die Zahl der Infizierten zu gering. Damit ist umgekehrt rechnerisch die Sterblichkeitsrate zu hoch.

Die Universität Hongkong nun nutzt für ihre Schätzungen in der Studie auch Daten, die aus dem Flugverkehr gewonnen werden, bestimmte Zeitläufte zwischen den ersten Symptomen und dem Tod der Menschen. Da die “Hälfte der Infizierten” diesen Annahmen nach ohne Symptome bleibe, würde die Sterblichkeitsrate inklusive verschiedener weiterer Daten bei lediglich 1,4 % liegen (bzw. in Wuhan gelegen haben). Mehr zu dieser Studie finden Sie hier: Einfach klicken.

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