Westen will in Syrien “humanitären Korridor”; Türkei schließt Intervention nicht aus

Wann fallen Russland und China um?

Die Obama-Regierung und ihre humanen Alliierten planen, in Syrien einen “humanitären Korridor” zu errichten, um die Zivilbevölkerung mit Hilfsgütern zu versorgen. Gottseidank, möchte man da schon fast ausrufen. Laut einem Bericht des US-Fachmagazins “Foreign Policy [das ist ein Schmierenblatt der amerikanischen Oligarchenbrut -> Council on Foreign Relations] arbeiten die Experten für Destabilisierung und Zersetzung des Weissen Hauses bereits seit längerer Zeit an einem Geheimplan für die Unterstützung der syrischen Aufständischen. Der “humanitäre Korridor” sei Teil dieses Planspiels. Allerdings müßte er militärisch abgesichert werden, so daß Kritiker ihn nicht mit der 2011 über Libyen verhängten Flugverbotszone vergleichen, die zur Vorbereitung einer militärischen Intervention diente.

Mit den aus ihrer Zustimmung zur Flugverbotszone über Libyen gewonnenen Erfahrungen begründeten Russland und China am vergangenen Wochenende ihr Veto gegen die Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrats.

Im Klartext: Man wird noch ein paar Formulierungen hin und her drehen, noch ein paar Menschen in die Luft jagen und die Medienhuren weiter ihr Trommelfeuer schießen lassen; in Aleppo hat man ja heute gerade eine Bombe hochgehen lassen; britische und katarische Truppen sind auch schon in Homs, was das perfide Albion heftig dementiert. Und da haben wir ja noch die Türken und die feisten Duodezfürsten vom Golf, die schon lange am Ast sägen, auf dem Assad sitzt…

Neue Initiativen nach dem Veto Russlands und Chinas im UN-Sicherheitsrat: Die Türkei organisiert ein internationales Treffen – und schließt auch eine Militärintervention nicht mehr explizit aus.

Veysel Ayhan, “Syrien-Experte” bei der Ankaraner “Denkfabrik Orsam, hat in seine Glaskugel geschaut und glaubt Hinweise darauf zu erkennen, dass die türkische Regierung sich mehr und mehr mit dem Gedanken an eine militärische Intervention anfreundet. „Davutoglu sagt nicht Nein“, merkte Ayhan im Gespräch mit dem Tagesspiegel an. „Das ist eine klare Botschaft an das Regime in Syrien.“

Der sympathische Dr. Veysel Ayhan, von "ORSAM", dem sie gerne Ihre Tochter anvertrauen würden; rechts im Bild seine Glaskugel

Wenn man das Wort Denkfabrik hört, weiß man, dass die Globalistenmafia dahintersteckt. In solchen Buden werden die hinterhältigen Schachzüge der City of London ausgebrütet.

Weiter hat Veysel Ayhan in seiner Glaskugel gesehen, dass Ankara zunächst versuchen werde , durch eine verstärkte Unterstützung der Opposition das Ziel zu erreichen, Assad zum Einlenken oder zum Machtverzicht zu bewegen. Schon jetzt lägen Berichte darüber vor, dass in Syrien auffällig viele Waffen türkischer Herkunft auftauchten. Letzten Endes sei auch „eine gemeinsame Militäraktion der Türkei mit den Arabern“ möglich, sagte Ayhan. Eine solche Intervention würde nach seiner Ansicht die logistische Unterstützung durch die Nato beinhalten. Türken wie Arabern ist aber daran gelegen, jeden Eindruck eines neuen Kolonialismus zu vermeiden.

Ach nee.

Quellen:

http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/202550-usa-und-alliierte-wollen-in-syrien-einen-humanitaeren-korridor-errichten

http://www.tagesspiegel.de/politik/aufstand-in-syrien-tuerkei-warnt-assad/6191378.html

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