Westliche Geheimdienste und ihr blutiges Handwerk im Irak

Schöpfung von Washington und Riad
Terroranschläge sollen Lage im Irak destabilisieren. Eigentliches Ziel ist der Iran

Von Karin Leukefeld

Am vergangenen Montag war der »Internationale Tag der Jugend«, der auf einen entsprechenden Beschluß der Vereinten Nationen zurückgeht. Junge Menschen im Irak haben davon wenig. Denn obwohl der Irak mit seinen großen Ölvorkommen zu den reichsten Ländern der Welt zählt, versuchen nach UN-Angaben 17 Prozent der Iraker unter 21 Jahren, das Land zu verlassen. Auswanderung sei »ein Symbol für verlorene Hoffnung, Angst und Verzweiflung«, erklärte dazu der UN-Beauftragte für das Zweistromland, Gyorgy Busztin. Die jüngsten Anschläge auf Cafés und Fußballplätze brächten junge Iraker zu der Überzeugung, »daß ein Visum für die Auswanderung die beste Option für ein besseres Leben« sei, sagte er. Wenn die junge Generation aber den Irak verlasse, sei die Frage: »Wer wird bleiben, um das Land wieder aufzubauen, um für Toleranz und Dialog einzutreten.« Die politischen Führer seien verantwortlich, ein »Klima des Friedens« zu schaffen. Die Regierung müsse Arbeitsplätze und Ausbildung anbieten, dann würden die Leute auch den Irak nicht verlassen, forderte er in einer Stellungnahme aus Anlaß des Jugendtages.

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http://www.jungewelt.de/2013/08-15/037.php

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