WHO: Zahl der Krebsfälle bis 2040 fast doppelt so hoch

Jährlich erhalten 18,1 Millionen Menschen weltweit die Diagnose, sie seien an Krebs erkrankt. 9,6 Millionen Menschen sollen daran sterben (wobei diese Statistik zweifelhaft ist -da auch Krebskranke vorzeitig an anderen Ursachen sterben können und dann nicht als Opfer geführt werden). Im Jahr 2040, also in 20 Jahren, soll die Zahl der Menschen, die diese Diagnose erhalten auf 29 bis 37 Millionen steigen. Die Statistik zeigt, dass dies nicht der höheren Lebenserwartung geschuldet ist.

Verdopplung wegen verschiedener Ursachen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat diese Statistik der „Internationalen Agentur für Krebsforschung“ (IARC) nun vorgestellt. Die Gründe sind demnach: Die steigende Anzahl an Menschen auf der Welt, die steigende Lebenserwartung und schließlich auch der „Lebensstil“.

Statistisch betrachtet werden Menschen relativ langsam eine steigende Lebenserwartung haben. Die Steigerung erklärt ebenso wenig wie die zunehmende Weltbevölkerung (bei gleichzeitig verbesserter medizinischer Versorgung) die steigenden Krebserkrankungsraten. Vielmehr muss es für eine annähernde Verdopplung mehr Gründe geben.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) unterstellt, durch eine Änderung des Lebensstils ließen sich 40 % der Krebserkrankungen verhindern. Die Risikofaktoren:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Verzicht auf hinreichende Bewegung (Sport)
  • Falsche, d. h. ungesunde Ernährung
  • Alkohol
  • Verzicht auf Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen

Die Anzahl der Erkrankungen über diese Parameter hinweg lässt sich schlecht abschätzen. Allerdings dürfte ein weiterer Satz an Gründen noch fehlen:

  • So werden Krebserkrankungen durch bestimmte Vorsorgeuntersuchungen diagnostiziert, die wie im Fall von zahlreichen Prostataerkrankungen keiner Behandlung bedürften – die Erkrankten werden in vielen Fällen vorzeitig an anderen Erkrankungen bzw. altersbedingt sterben. Die frühzeitige „Vorsorgeuntersuchung“ dient – so Kritiker – in vielen Fällen den Geschäften der Industrie.
  • Arbeitsbedingungen sowie Umwelteinflüsse gehören mit hoher Sicherheit ebenfalls zu den gravierenden Ursachen für Krebserkrankungen

Zudem verweisen Kritiker immer wieder darauf, dass es auch alternative Behandlungsformen zu den tödlichen „Therapien“, die vor allem den geschäftlichen Interessen dienten, gäbe.

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