Zahlen in der Intensivmedizin werden schon besser

Die Zahlen in der Intensivmedizin werden in Bezug auf die Verbreitung des Corona-Virus schon besser. Die Medien berichteten verschiedentlich darüber, dass die “Zahl der belegten Betten” in den Intensivstationen durch Patienten, bei denen Covid-19 ausgebrochen ist, am 26. Oktober noch um gut 65 % pro Woche angestiegen ist. Dies wären am 10. November nur noch gut 30 % gewesen. Die Tendenz, heißt es, sei stark fallend.

Die Nachricht ist auf den ersten Blick ohnehin gut. Auf den zweiten Blick stellt sich die Frage, ob dies mit den Teil-Lockdown-Maßnahmen zusammenhängen kann, die ab dem 2. November gegriffen haben. Diese Frage ist eindeutig zu beantworten: Auf keinen Fall. Die Inkubationszeit bis zur Erkrankung ist in vielen Fällen einige Tage lang, bis es dann zu einer dramatischen Entwicklung kommt, vergehen weitere Tage. Bis zu 24 Tage können vergehen, so heißt es.

Dennoch sind die jüngsten Infektionszahlen offenbar auch gesunken. Auch dies wäre zu früh in Bezug auf die Maßnahmen. Insofern gibt es einen Aspekt der zu beachten ist.

Absolutzahlen steigen

Die Absolutzahlen der neu eingelieferten schwer Erkrankten steigen noch immer – dieser Anstieg ist offenbar noch recht leicht. Demgegenüber wächst vor allem die Zahl derjenigen, die überhaupt auf den Intensivstationen liegen, langsam. Anfangs in der neuen Welle haben die sprunghaft steigenden Zahlen den neuen Überhang ausgelöst. Nun werden auch Patienten entlassen, die oftmals in den Berechnungen – unserer Einschätzung nach – nicht hinreichend zur Geltung kommen. Insgesamt aber ist die Datenlage offensichtlich diffus. Denn ältere Patienten mit Komorbiditäten – also weiteren Erkrankungen – werden teils nur palliativmedizinisch behandelt, also nicht intensiv.

Dennoch: Die Angst vor einer Überlastung der Intensivstationen könnte (! – Konjunktiv) möglicherweise bald etwas geringer werden. 

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