Zahnpasta und Fluorid: Das unterschätzte Risiko

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Fluorid gilt unter zahlreichen Skeptikern als riskanter und gar gefährlicher Inhaltsstoff bei Zahnpaste. Auf der anderen Seite empfehlen Zahnmediziner in der Regel den Einsatz von Fluorid. In einem kürzlich erschienen Beitrag auf merkur.de wies die Autorin darauf hin, gesundheitsschädlich sei Fluorid nur dann, „wenn man große Mengen verspeist“. Die tödliche Wirkung gäbe es nur in „extremen Mengen“.

30 bis 60 Tuben Zahnpaste

Konkret müssten Menschen „auf einmal fünf bis zehn Gramm Fluorid zu sich nehmen“. Dies würde einer Menge von „mindestens 30 bis 60 Tuben Zahnpasta“ entsprechen – noch dazu Zahnpasta, die die höchst zulässige Konzentration von Fluorid aufweise.

Die Folge wäre dann, dass es zu Krämpfen kommen könne, zum Koma und sogar zum Herzstillstand.

Die Höchstkonzentration wiederum belaufe sich auf 1.500 ppm. Die Zeitschrift Ökotest wiederum berichtet, dass ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 70 kg nach „mindestens 350 Milligramm“ die ersten Anzeichen einer Vergiftung aufweise. Das wären bis zu drei Tupen von Zahnpasta. Das „Bundesinstitut für Risikobewertung“ meint, dass Symptome wie etwa Übelkeit, dann auch Erbrechen ab „fünf Milligramm pro KG“ Körpergewicht auftreten würden. Dies wiederum wären bei Menschen mit einem Gewicht von 70 kg wiederum die von Ökotestet angegeben 350 Milligramm. Alternativ agierende Zahnärzte wiederum sehen eine deutlich höhere Gefahr für die Gesundheit und warnen vor Zahncreme mit Fluor.

Allgemeinmediziner indes raten sogar davon ab, Zahncremes ohne Fluorid zu nutzen. Denn bei zumindest 1.000 ppm Fluorid in den genutzten Zahncremes würde eine „breitenwirksame und effektive kariespräventive“ Wirkung einsetzen. Die Wirksamkeit sei bereits „ab dem Schulalter“ nachgewiesen, berichtet die „Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Immerhin: Mediziner warnen davor, dass kleine Kinder fluoridhaltige Zahnpaste verwenden könnten. Maßstab ist hier die Frage, ob Kinder die Pasta bereits ausspucken können. Wir werden in einem weiteren Beitrag die alternative Sicht auf die Zahncreme darstellen.

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