ZDF diffamiert homöopathische Medizin

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Zwei Ärzte wehren sich jetzt öffentlich gegen die „Anti-Homöopathie-Lobbyisten“ des ZDF. Der Arzt und Vorstand der Hahnemann-Gesellschaft, Hans Baitinger, hat einen öffentlichen Brief an das ZDF verfasst. Eine zweite Ärztin hat aufgrund eines TV-Beitrages, der die homöopathische Medizin diffamiert, Programm-Beschwerde beim ZDF-Fernsehrat eingereicht.

In seinem Brief unterstreicht Baitinger, dass die Wirkung der homöopathischen Arzneimittel genauso wissenschaftlich beweisbar sei, wie jene der konventionellen Medizin. Viele Patienten hätten sich vom Nutzen der Homöopathie überzeugen können, als sie zuvor sehr negative Auswirkungen auf schulmedizinische Arzneimittel verspürt hätten. Studien zur Wirkung homöopathischer Medizin seien zudem in ihrer Qualität besser als Studien über konventionelle Arzneimittel.

Baitinger bezeichnet die Behauptung des ZDF, dass die Wirksamkeit homöopathischer Medizin nicht vorliege, als diffamierend. Vielmehr hätte das ZDF in seinem TV-Bericht darstellen müssen, dass der Wirksamkeitsnachweis von Arzneimitteln generell schwierig sei, insbesondere eklatant sei jedoch der Zustand von Studien bei Impfstoffen.

Berichte beinhalteten sehr viele Unwahrheiten über die Homöopathie, was nur bedeuten könne, dass man lediglich an der Diskriminierung dieser interessiert sei und nicht an einem ehrlichen, wissenschaftlichen Austausch. Der Placebo-Begriff werde insbesondere in der Pharmaindustrie als Kampfbegriff gegen die homöopathischen Arzneimittel verwendet. Dabei gehe es nicht um Wissenschaft, sondern lediglich um Konkurrenz und um Marktanteile.

Die Frage, ob in einer Hochpotenz überhaupt noch Wirkstoff enthalten sein könne, sei das prominenteste Beispiel diffamierender Machenschaften. Denn nicht erklärbare Wirkung werde nicht dadurch unwirksam, dass man sie nicht erklären könne, meint Baitinger. Zudem lege das Arzneimittelgesetz fest, dass es zu keiner Diskriminierung eines Arzneimittels kommen dürfe, auch wenn seine Wirkung nicht erklärbar sei. Diesen Umstand bezeichnete das ZDF jedoch als „esoterische Spinnerei“ des Arzneimittelgesetzes, was eine Verhöhnung der verfassungsgebenden Organe darstelle, beklagt Baitinger.

Mit seinem diffamierenden Bericht verstoße das ZDF gegen den Grundsatz der verfassungsgebenden Versammlung, dass die Würde des Menschen unantastbar sei, so Baitinger. Die Sendung des ZDF sei einseitig und daher Anlass für eine Beschwerde beim Fernsehrat. Sie verstoße gegen den Kodex, dem eine öffentlich-rechtliche Anstalt unterliege.

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