Zum Jahrestag des Mauerbaus (13. August): Claudia Roth – Nie wieder Deutschland

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Eine schöne oder unschöne Erinnerung an das Vermächtnis der Grünen liefert nun MMNews zum Jahrestag des Mauerbaus. 1989 und 1990 ließ sich die Wiedervereinigung schon klarer absehen bzw. wurde schließlich Realität. Nur die Grünen und die Sozialdemokraten leugneten diese Realität für sehr lange Zeit. Mit Demonstrationen. Mit Sprüchen und mit Provokationen. Die Dokumentation verdient es, die heutigen „Mahner“ und „Regierenden“ noch einmal zu Wort kommen zu lassen.

Nie wieder Deutschland

Auf deutschem Boden, also in Deutschland, forderten Claudia Roth oder Angelika Beer damals in aller Öffentlichkeit „Nie wieder Deutschland“. Gemeint war ein Verbot der „Annexion der DDR“. Von der Bundesrepublik aus. Das war dem Wortsinne nach bereits ein dreister Versuch, die Geschichte umzudichten. Denn die sogenannte Annexion oder Landnahme ging von DDR-Boden aus. Die DDR selbst stimmte darüber ab, ob sie der Bundesrepublik beitreten wollte. Eine Verwechselung durch Roth und Co., die hart an der Realität vorbeiging.

Doch auch andere ließen sich nicht lumpen. Der spätere Außenminister Joschka Fischer etwa gab am 27. Juli 1989 in der „Bunten“ zum besten: „Das Wiedervereinigungsgebot im Grundgesetz wäre in seiner Konequenz ein Unglück für das deutsche Volk.“ Er könne sich nicht vorstellen, welchen Vorteil es für die Deutschen geben würde, wenn es zu einer Wiedervereinigung käme.

Die SPD ließ durch den Oppositionsführer im Landtag von Niedersachsen(!) Gerhard Schröder, am 27. September 1989 wissen: „Eine auf Wiedervereinigung gerichtete Politik ist reaktionär und hochgradig gefährlich.“

Oskar Lafontaine von der heutigen „Sammlungsbewegung Aufstehen“: „Wiedervereinigung? Welch‘ historischer Schwachsinn.“

Claudia Roth, heute Vizepräsidentin des Bundestages(!) lief bei der oben genannten Demonstration „Nie wieder Deutschland“ mit.

Was qualifiziert diese Politiker, die wie jeder andere Mensch auch Fehler machen dürfen und Unsinn reden können, führende Ämter in diesem Land einzunehmen, ohne diesen Unsinn als solchen in aller Öffentlichkeit so zu bezeichnen?

 



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3 Kommentare

  1. Zu der damaligen Zeit, noch linksgrünversifft hinter den Ohren, habe ich auch so gedacht… :-) Bin erwachsen geworden, was man von der MiZchpoke offenZichtlich nicht sagen kann… Armes Deutschland…

      • Damals gehörte es doch zum guten Ton, links-grün zu sein – und nicht an den Heiligen Klaus zu glauben, kam ja gar nicht ins Bewusstseinsfeld. Ob man nun der Meinung war, dass der Klaus Gutes oder Böses getan hat… – nun, das steht auf einem anderen Blatt. ;)
        In meiner Jugend kursierte der Spruch: “Hast du was gegen J*den?” – “Ja, G*s.”

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