Zur Krisenvorsorge in Deutschland: Trinkwasser verknappt

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Die Hitze macht Deutschland zu schaffen. In einigen Landstrichen kommt jetzt sogar etwas Angst hinzu. Immerhin haben in Ostwestfalen verschiedene Städte bereits „Wasserknappheit“ gemeldet – und dies betrifft konkret gut 120.000 Menschen. Die Bürger sollen nach dem Willen der Stadt ihre Gärten nicht mehr sprengen und auch die Pools nicht mehr mit Trinkwasser befüllen. Hochdruckreiniger sollten gleichfalls nicht mehr eingesetzt werden.

Feuerwehrfahrzeuge sollen warnen

Das Bild allerdings wird in den kommenden Stunden und ggf. Tagen dadurch geprägt, dass die Feuerwehr ausrückt. Sie wird in den betreffenden Ortsteilen die Bewohner daran erinnern, ihre Gärten nicht mehr zu sprengen.

Im westfälischen Rahden wird einem Bericht des „Focus“ zufolge nun gleichfalls das Autowaschen, die Gartenbewässerung sowie die Bewässerung von Swimming Pools geächtet. Beim Trinkwasser würde es sich, so die Leitung des Wasserwerks, um ein Lebensmittel handeln.

Dortmund möchte die Bürger nun dazu bewegen, die Straßenbäume mit zu bewässern. Die Jungbäume würden unter der aktuellen Hitze besonders leiden. Die älteren, groß gewachsenen Bäume würden noch nicht bewässert werden müssen.

Doch auch weiter im Nachbarland wird es eng. In Niedersachsen herrscht in der kleinen Gemeinde Lohne stundenweise, exakt zwischen 19 und 22 Uhr, in einigen Straßenzügen offenbar Ebbe. Es gibt einfach kein Wasser. In Emstek in der Nähe von Cloppenburg soll es ebenfalls Mängel geben, ebenso wie im gesamten Landkreis Emsland offenbar. In Osnabrück verzeichneten die dortigen Werke in den zurückliegenden beiden Tagen „Spitzenwerte“ beim Wasserverbrauch. Ärgerlich, so Beobachter, da damit weitere Brunnen in Betrieb genommen werden müssen.

All diese Vorgänge zeigen auf, was wenige Tage des heißen Wetters bei uns bewirken können – das Trinkwasser wird schnell knapp. Wer sich bislang auf solche Fälle nicht vorbereitet hat, sollte dies angesichts der herrschenden Wetterverhältnisse und der jederzeit möglichen Wiederholung schnellstens machen, so Beobachter. Schon das vergangene Jahr war ein Dürrejahrgang. Unabhängig davon, ob dies bereits der „Klimawandel“ sei – es wird heiß und heißer in Deutschland. Das Trinkwasser wird knapp – Sie sollten sich auf die Zukunft vorbereiten.

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